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Trainingslager der Sprinter und Mehrkämpfer



Dieses Jahr zog es die Trainingsgruppen von Petra Schenten und Jörg Huppers sowie drei Athleten des LAZ Gießen, mit deren Trainer Markus Czech eine Kooperation ganzjährig mit Schwerpunkt Weitsprung besteht, vom 29.03. - 08.04. in den Süden Spaniens. Genauer gesagt nach Punta Umbria (Andalusien). Dort erwartete die 27 köpfige Gruppe bestehend aus den Trainern Petra Schenten und Jörg Huppers, einem Freund der LA, zwei Physiotherapeutinnen und 22 Athleten/innen (9 w/ 13 m) ein sehr schön gelegenes Hotel direkt am Atlantik und viel Sonne.

Das Stadion lag ca. 2 km vom Hotel entfernt. Um nicht jeden Tag die Strecke laufen zu müssen, legten wir den Weg mit geliehenen Fahrrädern zurück. Wir fanden einen gut gepflegten Platz vor, wo auch auf dem Rasen, oder einem Nebenplatz mit Kunstrasen gelaufen werden konnte. Die Bahn selbst ist mit dem im Süden üblichen sehr harten Mondobelag ausgestattet und alle benötigten Geräte, Hürden sowie Matten waren vorhanden. Im Gegensatz zu den überfüllten Stadien in z.B. Mallorca oder Mondo Gordo gehörte der Platz fast der "LGEF and friends" alleine. Eine befreundete Friedberger Gruppe war noch anwesend und ab und an ein paar einheimische Athleten. Sprich optimale Bedingungen für das Training in der wärmenden Sonne.

Auch der Strand direkt am Hotel konnte sehr gut für Dauerläufe, Sprünge usw. genutzt werden. An dem einzigen Schlechtwettertag stellte uns das Hotel einen Konferenzraum zur Verfügung und das Stabitraining war zum Entsetzen der Athleten für über 90 min angesetzt. Die beiden Physiotherapeuten lieferten - wie auch sonst - einen super Job ab und gestalteten die Einheit sehr kurzweilig und lustig. An den Stadiontagen wurden harte Tempoläufe und gute Hürdenläufe angefeuert und beklatscht und Pendelstaffeln am Strand haben den Ehrgeiz aller geweckt. Die aus dem Training resultierende Wehwehchen wurden einfach, unter der Sonne Andalusiens, von den Physiotherapeutinnen wegbehandelt. Danke nochmal dafür. Leider waren auch zwei Athletinnen von leichten Fieber und Husten betroffen, das wurde dann mit viel Schlaf kuriert. Ernsthafte Verletzungen gab es glücklicherweise keine.

Wie viel Schlaf der Einzelne pro Nacht hatte oder nicht soll hier ein Geheimnis bleiben, auf die Trainingsleistung hatte es keinen Einfluss. Die Stimmung war 11 Tage sehr gut und immer kameradschaftlich und lustig. Die Pünktlichkeit kann noch verbessert werden, genauso wie das Buffet am Abend an der ein oder anderen Stelle. Musik begleitete die Gruppe ständig und am letzten Abend war der Tanz zu Macarena auf der Showbühne zwar noch nicht perfekt, brachte aber nicht nur der Gruppe Spaß.

17. April 2016