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News - 2007

20. Dezember

Die LG Eintracht Frankfurt wünscht allen ein
Frohes Weihnachtsfest und viel Erfolg 2008

17. Dezember

Ein schöner Bericht auf www.leichtathletik.de von Anja Herrlitz über den Einsatz von Pascal Behrenbruch und Kamghe Gaba als Hallensprecher

15. Dezember

Die Ergebnisse des 21. Schüler-Hallensportfestes.

13. Dezember

Das Forum wurde neu aufgebaut. Nun mit zusätzlichen Maßnahmen gegen Spam.
Wenn jemand dafür ein phpBB 3 Template erstellen will, bitte mit Dirk in Verbindung setzen.

31. Oktober

Die Ausschreibungen für die Hallensaison 2007/08 sind fertig.

11. Oktober

Nils Schumann und Korinna Fink verlassen Frankfurt.

23. September

Platz fünf und sieben beim DMM-Endkampf in Lage

Die männlichen Nachwuchsmannschaften der LG Eintracht Frankfurt haben zum Saisonende bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Lage Platz fünf (Schüler) und sieben (Jugend) belegt. Damit haben die Jungs für einen tollen Saisonabschluss gesorgt.

Die A-Schüler sammelten auf Rang fünf insgesamt 11.640 Punkte – damit fehlten nur 236 Zähler zum Bronzeplatz. Es siegten die jungen Sportler aus Leverkusen mit 12.130 Punkten vor dem LAC Berlin (12.024 Punkte) und der MTG Mannheim (11.876 Punkte). Besonders herausragend in der Frankfurter Mannschaft waren einmal mehr Aron Schreiner und Steffen Bonnmann.

Aron erzielte im Diskuswurf 48,68 Meter und kam damit nah an seine Bestleistung heran. Im Stabhochsprung steigerten sich Aron und Steffen auf 3,60 Meter. Steffen lag über 80 Meter Hürden auf Kurs Super-Zeit, als er an der letzten Hürde hängen blieb und in immer noch sehr guten 11,14 Sekunden ins Ziel kam. Über 1000 Meter liefen Yannik Stenzel (2:47,23 Minuten) und Steffen Sander (2:49,68 Minuten) zu neuen Bestzeiten. Im Hochsprung überquerte Steffen Bonnmann 1,72 Meter, m Weitsprung kam Luigi Lunati mit 5,69 Meter knapp an seine Bestleistung heran und mit dem Speer erzielte Dennis Maier 42,78 Meter.

Bei der männlichen Jugend A ging es auch sehr eng zu. Am Ende fehlten den Frankfurter Jugendlichen als Siebten mit 15.545 Punkten 315 Punkte zu Platz zwei. Sieger wurde auch hier der TSV Bayer Leverkusen (16.645 Punkte), die Uerdinger hatten als Zweite 15.860 Punkte gesammelt. Die Frankfurter mussten dabei auf Jan Felix Knobel (Kursfahrt) und Richard Seitz (krank) verzichten, wodurch sie viele Punkte einbüßten.

So gingen die besten Leistungen auf das Konto des B-Jugendlichen Mario Labisch, der die Kugel 16,45 Meter stieß und den Diskus auf 42,16 Meter warf. Tristan Borcher sprang 1,96 Meter hoch. Aaron Heid sprintete die 100 Meter in 11,29 Sekunden und Nabil el Moussaoui lief die 1000 Meter in 2:34,94 Minuten. Marc-John Dombrowski rannte über 400 Meter 49,38 Sekunden. Rainer Groh sprang 6,70 Meter weit und Thomas John absolvierte die 3000 Meter in 9:01,27 Minuten.

16. September

Gold, Silber und Bronze bei 10 Kilometer-Meisterschaften

Mit dem kompletten Medaillensatz kehrten die Läuferinnen der LG Eintracht Frankfurt von den Deutschen Meisterschaften im Straßenlauf in Mannheim zurück. Simret Restle lief zu Silber bei den Frauen. Über zehn Kilometer musste sie in 33:46 Minuten nur Irina Mikitenko (32:34 Minuten) den Vortritt lassen. Mit drei Sekunden Vorsprung konnte Simret die WM-Marathon-Teilnehmerin Susanne Hahn auf den dritten Platz verweisen.

Einen unerwarteten Meistertitel konnten die Juniorinnen mit der Mannschaft bejubeln. Angeführt von der noch der A-Jugend angehörenden Katharina Heinig, die in 36:15 Minuten Fünfte bei den Juniorinnen wurde, kam die Mannschaft der LG Eintracht Frankfurt auf 1:58:32 Stunden. Die zweitplatzierten jungen Damen aus Essen benötigten knapp drei Minuten länger.

Katharina Grohmann lief in 40:20 Minuten als 16. der Juniorinnenwertung durchs Ziel, Antina Neugebauer kämpfte sich in 41:56 Minuten als 21. ins Ziel. Beide Mädchen gaben nach längerer Trainingspause alles für die Mannschaft und wurden so mit dem Meistertitel belohnt. Die eigentlich stärker eingeschätzten Kölnerinnen brachten keine komplette Mannschaft ins Ziel – dort musste eine Läuferin aussteigen. Der Ausfall der verletzten Natascha Schmitt konnte bei den Frankfurterinnen gut kompensiert und der Mannschaftstitel aus dem Vorjahr verteidigt werden.

In der Mannschaftswertung der Frauen belegten Simret Restle, Katharina Heinig (16.) und Katharina Grohmann (48.) überraschend in 1:50:22 Stunden Rang drei und wurden mit der Bronzemedaille dekoriert.

09. September

Mannschafts-Bronze für Siebenkämpferinnen

Die Frankfurter Siebenkämpferinnen haben bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Vaterstetten Bronze mit der Mannschaft geholt. Mit 14.576 Punkten mussten die Damen der LG Eintracht Frankfurt nur die Kölnerinnen (14.980 Punkte) und die Leverkusenerinnen (14.654 Punkte) vorbei lassen. Silke Bachmann, Xenia Atschkinadze, Nicola Herrlitz und Katharina Schmäh jubelten gemeinsam über den dritten Platz.

Beste Frankfurterin war Silke Bachmann, die mit 5374 Punkten auf Platz fünf bei den Frauen landete. Silke begann ihren Mehrkampf mit 14,94 Sekunden über 100 Meter Hürden, 1,69 Meter im Hochsprung folgten, danach stieß sie die Kugel auf 11,65 Meter ehe zum Abschluss des ersten Tages die Uhr nach 200 Metern bei 26,21 Sekunden stehen blieb. Mit 5,64 Meter startete Silke in den zweiten Tag und warf den Speer auf 45,02 Meter ehe 2:24,77 Minuten den Siebenkampf beschlossen.

Weitspringerin Xenia Atschkinadze stellte sich in Vaterstetten in den Dienst der Mannschaft und belegte im Juniorinnen-Wettbewerb mit 4723 Punkten Rang fünf. Ihre besten Einzelleistungen hatte Xenia mit 25,41 Sekunden über 200 Meter, 5,71 Meter im Weitsprung und starken 39,41 Meter im Speerwerfen.

Nicola Herrlitz wurde mit 4479 Punkten Siebte bei den Juniorinnen. Ihre besten Ergebnisse zeigte sie im Weitsprung mit 5,17 Meter und im Speerwerfen mit 40,50 Meter. Ersatzfrau Katharina Schmäh wurde mit 3773 Punkten Zwanzigste und hatte mit 1,63 Meter im Hochsprung ihr bestes Resultat.

08. September

Betty Heidler Zweite beim Länderkampf in Paris

Die deutsche Nationalmannschaft hat beim Länderkampf „DecaNation“ in Paris den Gesamtsieg knapp verpasst. Am Ende fehlten der DLV-Mannschaft mit 102 Punkten zwei Zähler auf Gastgeber Frankreich. Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler belegte mit 69,84 Meter Rang zwei hinter der Russin Gulfiya Khanafeyeva (70,15 Meter).

Ariane Friedrich 1.94 m in Eberstadt

Ariane Friedrich verbessert im Frauenwettbewerb von Eberstadt ihre Bestleistung zu Saisonende nochmals auf 1.94 m und belegte damit Platz 2 hinter der WM 5. Russin Yekaterina Savchenko, die 1.97 m überquerte.

Im Nachwuchs-Wettbewerb des Hochsprungmeetings in Eberstadt belegte Martin Günther mit 2,16 Meter Rang zwei hinter dem Kanadier Michael Mason, der 2,22 Meter überquerte.

29. August

Betty Heidler ist Weltmeisterin!

Betty Heidler hat Nerven bewiesen und im Hammerwurf-Finale der Weltmeisterschaften in Osaka die Weltelite besiegt. Nach einem ersten weiten, aber ungültigen Versuch, schleuderte sie den Hammer im zweiten Durchgang auf 74,76 Meter. Da konnte sie noch nicht ahnen, dass diese Weite schon zu Gold reichen würde. "Ich hatte schon das Gefühl, dass es für eine Medaille reichen wird", sagte sie nach dem Wettkampf in der Mixed Zone des Nagai-Stadions.

Bettys Rezept für den Wettkampf war ein einfaches, aber nicht leicht umzusetzen: "Ich wollte einfach Spaß haben, und den hatte ich." Motiviert von der Goldmedaille durch Diskuswerferin Franka Dietzsch war sie positiv in den Wettkampf gegangen. "Franka war ein Vorbild für mich. Wenn Franka gewinnt und ich auch, wird das heute abend eine nette Runde, hab ich mir gedacht."

Der Wettbewerb entwickelte sich auf den vorderen Plätzen spannend. Nach dem ersten Versuch führte die Polin Kamila Skolimowska mit 73,75 Meter, ehe Betty mit ihrem zweiten Wurf die Spitze übernahm. Die Chinesin Wenxiu Zhang warf sich im zweiten Durchgang mit 73,11 Meter auf Rang drei. Die ersten Überraschungen gab es nach Ende des Vorkampfs: Die Russin Gulfiya Khanafeyeva (Bestleistung 77,36 Meter) scheiterte als Zehnte mit 69,08 Meter ebenso wie die Qualifikationsbeste Ivana Brkljacic (Bestleistung 75,08 Meter) als Elfte mit 68,16 Meter am Einzug in den Endkampf der besten acht Werferinnen.

Im vierten Versuch schob sich die Kubanische Ex-Weltmeisterin Ypsi Moreno mit 74,33 Meter von Rang vier (72,84 Meter) nach vorne auf Platz zwei. Wenxiu Zhang erzielte 74,21 Meter und war wieder Dritte. Die polnische Olympiasiegerin Skolimowska fiel auf Rang vier zurück. Bettys Hammer landete im vierten Durchgang bei 73,73 Meter.

Auf den Plätzen zwei und drei ging es dann weiter hin und her. Die Chinesin steigerte sich im fünften Versuch auf 74,39 Meter und war vorrübergehend Zweite, ehe die Kubanerin Moreno ihren letzten Wurf auf 74,74 Meter fliegen ließ. Betty rettete zwei Zentimeter Vorsprung "ins Ziel" und war danach völlig glücklich: "Als ich gesehen habe, wo der Wurf von Ypsi runter kam, dachte ich, ich bin Zweite. Ich habe nur gehofft, dass mit ihrer Weite Platz zwei aufleuchtet."

Betty Heidler, herzlichen Glückwunsch! Wie geht es Dir?

Erster Platz, was will man mehr? Ich genieße es einfach. Ich wollte Spaß haben und den hatte ich. Ich wollte weit werfen. An eine Platzierung habe ich nicht gedacht. Ich war vor allem auch lockerer als letztes Jahr bei der EM. Die letzten Trainingseinheiten waren gut und ich wusste, was ich drauf habe.

War die Goldmedaille von Franka Dietzsch ein Vorbild für Dich?

Ja, das hat mich motiviert. Wenn Franka gewinnt und ich auch gewinne, wird das eine gute Runde heute Abend, hab ich mir gedacht ;-)

Wie hast Du Deinen zweiten Versuch mit 74,76 Meter eingeschätzt?

Ich hatte schon das Gefühl, dass es reicht für eine Medaille.

Was hast Du gedacht, als Ypsi Moreno ihren letzten Wurf gemacht hat?

Als ich gesehen habe, wo der Wurf runter kam, dachte ich, ich bin Zweite. Ich habe nur gehofft, dass mit ihrer Weite Platz zwei aufleuchtet.

Überrascht Dich das Ergebnis?

Ich bin schon überrascht, dass die Russinnen ohne Medaille geblieben sind. Dass die Kroatin mit der besten Qualifikationsweite schon im Vorkampf raus geflogen ist, war auch überraschend. Aber es gab sicher auch nicht viele, die mich als Gold-Kandidatin gesehen haben.

Wie wirst Du den Abend verbringen?

Ich denke, wir gehen jetzt bestimmt japanisch essen. Ich mag Japan, ich genieße das Land und die Menschen und ich mag Sushi.

Wie sehen jetzt Deine Ziele für die nächsten beiden Jahre mit Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften in Deiner Heimatstadt Berlin aus?

Für mich ist beides gleich wichtig - Olympische Spiele und WM zuhause. Wichtig wird sein, auf dem Boden zu bleiben. Die Bestleistung soll sich steigern, Richtung 80 Meter soll es in den nächsten Jahren gehen. Für die WM zuhause bin ich ja als Titelverteidigerin jetzt schon qualifiziert. Das ist toll.



Bettina Schardt direkt aus Osaka

27. August

Betty sicher im Finale

Hammerwerferin Betty Heidler hat bei der WM in Osaka das Finale erreicht. Nach einem ersten ungültigen Wurf, schaffte sie mit 72,27 Meter im zweiten Versuch der Qualifikation sicher die Qualifikationsweite von 71 Meter und den Sprung unter die besten Zwölf. Nur Ivana Brkljacic (Kroatien) mit 74,69 Meter und Ypsi Moreno (72,87 Meter) warfen weiter. Kathrin Klaas verpasste nach zwei ungültigen Würfen mit 64,00 Meter als Gesamt-28. den Einzug ins Finale deutlich.


Ein Interview mit Betty findet Ihr hier.

26. August

Silber für Martin Günther bei der DM Junioren

Martin Günther holte sich bei der Deutschen Meisterschaften der Junioren in Hannover mit übersprungenen 2.14 m die Silbermedaille.
Unsere Hammerwerferinnen sicherten sich mit sehr guten Weiten Platz 4 und 6. Kristin Steinert warf nur knapp an den 60 m vorbei mit neuer Bestleistung von 59.66 m und Katrin Falter kam auf 57.34 m. Einen weiteren 4. Platz belegte Nico Bayer im Dreisprung mit 14.69 m.

19. August

Fünf Titel in Saarbrücken

Mit fünf Titeln, drei Silber- und einer Bronzemedaille waren die Eintracht-Athleten bei den Süddeutschen Meisterschaften in Saarbrücken recht erfolgreich. Simret Restle gewann gleich zwei Titel: Über 1500 Meter war sie in 4:29,69 Minuten die Schnellste, über 3000 Meter Hindernis holte sie in 10:17,16 Minuten den Titel. Andrea Bunjes konnte im Hammerwerfen ihren Titel mit 66,70 Meter verteidigen. Heinrich Seitz siegte im Diskuswerfen mit 59,61 Meter und Martin Günther war im Hochsprung mit 2,07 Meter der Beste.

Tina Klein lief über 100 Meter Hürden in 14,15 Sekunden (Vorlauf 13,99 Sekunden) zu Silber. Ebenfalls Silber holten Nico Bayer im Dreisprung mit 15,07 Meter und Sebastian Gatzka in 47,41 Sekunden über 400 Meter. Siebenkämpferin Silke Bachmann holte im Speerwerfen mit 48,42 Meter Bronze.

Stefan Kuhlee lief über 100 Meter in 10,67 Sekunden als Vierter ins Ziel. Fünfte wurde Kristin Steinert im Hammerwerfen mit 57,75 Meter vor Katrin Falter, die auf 52,76 Meter kam. Weitere sechste Plätze holten Silke Bachmann im Weitsprung (5,83 Meter) und der A-Jugendliche Rainer Groh, der im Weitsprung der Männer 7,05 Meter erzielte.

In der B-Jugend gewann Lisa Hübner über 400 Meter in 57,93 Sekunden Bronze. Christiane Wend steigerte sich mit dem Hammer auf 40,54 Meter und wurde Sechster. Marc-John Dombrowski belegte über 400 Meter in 51,31 Sekunden Platz acht.

13. August

Ariane Friedrich mit Universiade Silber

Ariane sprang bei der Universiade in Bangok zu Silber, daß sie sich mit der Kasachin Anna Ustinova teilt. Beide übersprngen dafür 1.90 m, Gold gewann mit 1.92 m ebenfalls die Kasachin Marina Aitova.

12. August

Hessen Rekord und Silber für Tara Smirny, Bronze für Clarissa Gocke

Am vergangen Wochenende fanden die deutschen Schülermehrkampfmeisterschaften in Lage statt. Mit sieben Athleten konnten sich so viele Schüler/innen der LGEF wie schon seit langem nicht mehr für diese nationalen Titelkämpfe qualifizieren.

Tara Smirny (W15) ist als zweite der aktuellen deutschen Bestenliste im Blockwettkampf Lauf nach Lage angereist und nach Platz 4 im vergangenen Jahr stand das Ziel seit August 2006 fest: Eine Medallie muss her!
Sie startete mit persönlicher Bestzeit von 12,84 sec über die 100 m und nach guten 56,50 m mit dem Ball lag Tara in der Zwischenwertung auf Platz eins.
Für die Hürden brauche Tara 12.40 sec, anschl. folgte leider ein kleiner Einbruch mit 4,89 m im Weitsprung. Dies bedeutet vor den abschließenden 2000 m Platz 2 mit 57 Punkten Rückstand, aber mit fast 100 Punkten Vorsprung auf Platzt 3. Tara versuchte alles, aber konnte die führende Elke Boxhammer aus Bayern nicht abschütteln. Nach der neuen Bestleistung von 7:16,38 min über 2000 m und stand mit 2782 Pkt ein neuer Hessischer Rekord und die Silbermedaille im Block Lauf auf der Habenseite.
Im gleichen Block war auch Carina Haase mit am Start. Nach 4 Disziplinen (13,17 sec / 35 m / 12,49 sec / 5,04 m) lag Carina auf einem sehr guten 6 Platz und eine Platzierung unter den besten 8 schien möglich. Leider gingen ihr im 2000 m Lauf die Kräfte aus und Carina wurde abschließend 13.

Die zweite Medallie für die LGEF sicherte sich Clarissa Gocke (W15) im Block Wurf. Auch sie startete mit einer Bestleistung von 11,18 m im Kugel hervorragend in den Wettkampf. Den sehr guten 12,96 sec über 100 m lies Clarissa starke 5,45 m im Weitsprung und 12,02 sec über die Hürden folgen. Mit diesen Leistungen schaffte sie sich eine sehr gute Ausgangsposition für das abschließende Diskuswerfen. Der extra am Sonntag angereiste Friedrich Schneider sorgte für die nötige Ruhe und Sicherheit im Diskus und am Ende standen dann 25,74 m zu Buche. Das bedeutete am Ende die Bronzemedaille mit 2725 Pkt.

Neben den jungen Damen, kämpften auch die jungen Herren der LGEF im Achtkampf der Schüler A um die Medallien. Mit Steffen Bonnmann (M15) und Aron Schreiner (M14) hatte die LGEF zwei heiße Eisen im Feuer.

Nach überstandener Fersenprellung und dem damit verbundenen Trainingsrückständen in den Sprungdisziplinen nahm Steffen die zwei Tage von Lage in Angriff. Die 80 m Hürden bewältigte er in 11,04 sec. Der anschließende Weitsprung brachte Trainer Daniel Limburger einige graue Haare ein. Mit 5,92 m lies Steffen leider einige Punkte im Sand von Lage. Mit 13,72 m im Kugelstoßen, 3,50 m im Stab und 43,35 m im Diskus konnte er seine vordere Position festigen. Im Hochsprung machte sich der Trainingsrückstand bei dem 1,80-Springer leider bemerkbar und mit 1,64 m büßte er leider viele Punkte ein. Dies bedeutete für ihn nach 41,10 m im Speer und 2:59,68 min über 1000 m trotzdem noch einen neue persönl. Bestleistung im Achtkampf mit 4740 Punkte und der 8. Platz.

Aron Schreiner (M14) sicherte mit einer Steigerung auf 4479 Punkte den 5. Platz bei diesen Titelkämpfen.
Auch er lies seinen Trainer im Weitsprung ordentlich zittern und vergab viele Punkte (5,53 m) in dieser Disziplin. Im Kugel (12,50 m) und Diskus (46,10 m) stellte Aron jeweils eine persönliche Bestleistungen auf. Arons sonstige Einzelleistungen: 11,86 sec / 1,60 m / 3,50 m / 37,51 m / 3: 22,13 min.

Weiter Platzierungen:

40. Block Lauf M15: Steffen Sander (2480 Punkte) 47. Block Lauf M15: Jakob Schaefer-Brand (2315 Punkte)

11. August

Betty Heidler überzeugt beim WM-Test

Am Wochenende fanden in Leverkusen und Wattenscheid die beiden letzten WM-Tests der DLV-Nationalmannschaft vor der Abreise nach Japan statt. Dabei setzte sich besonders Hammerwerferin Betty Heidler gut in Szene. Die 23-Jährige warf in Leverkusen 73,94 Meter und zeigte sich damit kurz nach dem Trainingslager auf dem Herzogenhorn in guter Verfassung. Sie absolvierte nur die ersten drei Versuche und simulierte damit gleich die Qualifikation bei der WM. Andrea Bunjes kam überraschend auf Rang zwei – sie warf 69,67 Meter. Dritte wurde WM-Starterin Kathrin Klaas, die bei 65,92 Meter hängen blieb und vor allem mit ungültigen Versuchen kämpfte. Ähnlich ging des der dritten WM-Fahrerin Susanne Keil, die nur 63,85 Meter erzielte.

Über 200 Meter zeigten die 400-Meter-Läufer in Wattenscheid, wie schnell sie über die halbe Distanz sind. Kamghe Gaba wurde hier Zweiter hinter Ingo Schultz. Schultz lief 20,95 Sekunden, Kamghe kam auf 21,16 Sekunden vor Bastian Swillims (21,25 Sekunden) und Simon Kirch (21,33 Sekunden). Gemeinsam liefen sie in der Reihenfolge Kirch, Swillims, Gaba und Schultz 3:03,71 Minuten über 4 x 400-Meter.

Korinna Fink wurde über 400 Meter bei den Frauen in 54,82 Sekunden nur Siebte und Letzte. Da ihre direkten Konkurrentinnen um einen WM-Staffelplatz Janina Lindenberg (53,58 Sekunden) und Jana Neubert (54,13 Sekunden) deutlich schneller waren, hatte Korinna damit ihre letzte WM-Chance verspielt. Allerdings wurde später bekannt, dass der DLV gar keine Langstaffel der Frauen zur WM schicken wird.

Simret Restle lief über 1500 Meter in Leverkusen eine neue Bestzeit. Die Uhren blieben bei 4:16,07 Minuten stehen, damit wurde sie Zehnte. In der deutschen Jahresbestenliste verbesserte sie sich auf Platz drei. Martin Günther übersprang in Wattenscheid 2,14 Meter und belegte Rang acht, Sophia Sagonas wurde in Leverkusen mit 1,78 Meter Dritte.

Zehnkämpfer Jan Felix Knobel überzeugte in Mörfelden vor allem in den Würfen. Den Männer-Speer beförderte Jan Felix auf die neue persönliche Bestweite von 66,15 Meter – das ist über ein Meter mehr als vorher. Auch der A-Jugend-Diskus flog mit 49,40 Meter auf eine neue Bestleistung. Die Kugel landete bei 16,02 Meter. Pascal Behrenbruch siegte bei den Männern im Speerwerfen mit 64,28 Meter und im Kugelstoßen mit 15,12 Meter. Mit dem Diskus war Heinrich Seitz mit 58,08 Meter der Beste, Pascal wurde mit 46,75 Meter Zweiter, der A-Jugendliche Richard Seitz belegte mit dem Männerdiskus Rang drei mit 43,63 Meter.

05. August

Xenia Atschkinadze gewinnt DJM-Silber

Xenia Atschkinadze überzeugte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm mit der Silbermedaille im Weitsprung. Die 18-Jährige sprang 6,21 Meter und musste sich der neuen Meisterin Melanie Bauschke nur geschlagen geben, weil Melanies zweitbester Versuch mit 6,15 Meter weiter als Xenias zweitbeste Weite (6,06 Meter) war. Ein großer Erfolg für Xenia, die in der deutschen Jugendbestenliste auf Rang vier liegt.

Eine herausragende Leistung zeigte auch Lisa Hübner bei der weiblichen Jugend B über 400 Meter. In 59,35 Sekunden kam Lisa als 16. und letzte in den B-Endlauf. Dort pulverisierte sie ihre bisherige Bestzeit und gewann in 57,09 Sekunden den B-Endlauf. Das bedeutet in der inoffiziellen Endabrechnung Rang neun. Im A-Endlauf waren nur fünf Mädchen schneller als Lisa!

Richard Seitz verpasste im Diskuswerfen der männlichen Jugend A mit 48,42 Meter den Endkampf der besten Acht um einen Meter. Jan Felix Knobel startete im Speerwerfen und landete mit 58,96 Meter auf Platz elf. Tristan Borchert sprang im Hochsprung mit 1,99 Meter auf Rang zehn. Rainer Groh landete im Weitsprung bei 6,81 Meter und wurde damit 14.

Die 4 x 100-Meter-Staffel der weiblichen Jugend B lief mit Valerie Groh und den A-Schülerinnen Clarissa Gocke, Carina Haase und Tara Smirny in 49,49 Sekunden im B-Finale. Damit belegten die Mädchen Platz fünf im B-Finale – insgesamt Rang 13. Im Vorlauf waren sie 49,36 Sekunden gesprintet. Die Staffel der weiblichen Jugend A mit Natalie Groh, Lisa Hübner, Nicola Herrlitz und Xenia Atschkinadze kam nicht ins Ziel.

In den Vorläufen kam das Aus für Nabil el Moussaoui über 800 Meter in 1:56,90 Sekunden, Nicola Herrlitz in 15,10 Sekunden über 100 Meter Hürden und Aaron Heid über 100 (11,56 Sekunden) und 200 Meter (23,23 Sekunden).

01. August

Neue Bestzeit für Simret Restle

Simret Restle hat beim Abendsportfest in Pfungstadt für einen Paukenschlag gesorgt. Sie zeigte sich von ihrem Sturz beim Hindersnislaufen vor einigen Wochen endgültig erholt und pulverisierte ihre 5000-Meter-Bestzeit. In 15:47,79 Minuten war sie 16 Sekunden schneller als bisher. Damit entriss sie auch der früheren Eintrachtlerin Irina Mikitenko den Stadionrekord in Pfungstadt.

Simret wird nun noch bei den Süddeutschen Meisterschaften in Saarbrücken und den Deutschen Straßenlaufmeisterschaften in Mannheim an den Start gehen, ehe sie nach einer Erholungsphase die EM-Qualifikation im Crosslauf in Angriff nimmt.

29. Juli

Süddeutsches Gold für Natascha Schmitt und Pascal Thaler

Die Junioren und Schüler M/W 15 der LG Eintracht Frankfurt haben bei den Süddeutschen Meisterschaften in Regensburg sechs Medaillen gewonnen. Pascal Thaler siegte im Speerwerfen der Junioren mit 63,23 Meter und Natascha Schmitt holte über 5000 Meter in 17:47,15 Minuten den Juniorinnentitel. Svenja Kern sicherte sich im Hammerwerfen der Schülerinnen W15 mit einer Steigerung auf 43,10 Meter Silber.

Nach Vor-, Zwischen- und Endlauf konnte sich Mehrkämpfer Steffen Bonnmann über Bronze im 80-Meter-Hürdenlauf (10,74 Sekunden) der Schüler M15 freuen. Ebenso wie Yannik Stenzel, der über 3000 Meter in 9:33,48 Minuten ins Ziel kam. Auch Tara Smirny holte Bronze über 300 Meter der Schülerinnen W15 in 41,54 Sekunden. Carina Haase wurde in 41,94 Sekunden Fünfte.

Sechste Plätze belegten Tristan Borchert mit 1,95 Meter im Hochsprung der Junioren und Clarissa Gocke in 11,94 Sekunden über 80 Meter Hürden der Schülerinnen W15 und im Weitsprung mit 5,26 Meter. Vierte wurde die 4 x 100-Meter-Staffel der Schülerinnen mit Tamara Dombrowski, Clarissa Gocke, Carina Haase und Tara Smriny in 49,81 Sekunden.

Xenia Atschkinadze springt 6,08 Meter

Xenia Atschkinadze ging beim Meeting in Rhede im Weitsprung an den Start. Im Frauenwettkampf belegte die Jugendliche mit 6,08 Meter Rang fünf. Es siegte Ursula Gutowicz-Westhof mit 6,56 Meter

26. Juli

Friedrich, Ruch, Kuhlee und Seitz sind Deutsche Polizeimeister

Bei den Deutschen Polizeimeisterschaften im nordhessischen Immenhausen holten die Athleten der LG Eintracht Frankfurt vier Gold-, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Im Diskuswurf der Männer siegte Heinrich Seitz mit 58,58 Meter vor dem favorisierten aktuellen U23-Europameister Martin Wierig (56,91 Meter). Über 400 Meter knüpfte Tilo Ruch an die Leistungen der letzten Wochen an und wurde in 47,03 Sekunden Deutscher Polizeimeister. Gemeinsam mit Stefan Kuhlee siegte Tilo auch in der Schwedenstaffel des Landes Hessen in 1:54,61 Minuten. Den vierten Titel sicherte sich Ariane Friedrich mit 1,86 Meter im Hochsprung.

Über 200 Meter gewann Tilo Ruch seine dritte Medaille: in 21,92 Sekunden musste er sich nur Sebastian Ernst (21,62 Sekunden) geschlagen geben. Die zweite Silbermedaille für die Frankfurter holte Martin Günther im Hochsprung mit 2,15 Meter. Stefan Kuhlee gewann über 100 Meter in 11,00 Sekunden Bronze hinter den Topsprintern Ronny Ostwald (10,53 Sekunden) und Sebastian Ernst (10,74 Sekunden). Im Speerwurf der Frauen platzierte sich Valerie Moser mit 36,39 Meter ebenfalls als Dritte.

25. Juli

Zwei Mal Gold und zwei Mal Bronze bei Polizei-DM

Bei den Deutschen Polizeimeisterschaften im nordhessischen Immenhausen holten die Athleten der LG Eintracht Frankfurt am ersten Tag zwei Gold- und zwei Bronzemedaillen. Im Diskuswurf der Männer siegte Heinrich Seitz mit 58,58 Meter vor dem favorisierten aktuellen U23-Europameister Martin Wirig (56,91 Meter). Über 400 Meter knüpfte Tilo Ruch an die Leistungen der letzten Wochen an und wurde in 47,03 Sekunden Deutscher Polizeimeister.

Stefan Kuhlee gewann über 100 Meter in 11,00 Sekunden Bronze hinter den Topsprintern Ronny Ostwald (10,53 Sekunden) und Sebastian Ernst (10,74 Sekunden). Im Speerwurf der Frauen platzierte sich Valerie Moser mit 36,39 Meter ebenfalls als Dritte.

24. Juli

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat heute sein Aufgebot für die diesjährigen Weltmeisterschaften, die vom 25. August bis zum 2. September im japanischen Osaka ausgetragen werden, veröffentlicht. Zu den 69 nominierten Sportlern zählen auch vier Athleten der LG Eintracht Frankfurt. Betty Heidler und Kathrin Klaas im Hammerwerfen, Ariane Friedrich im Hochsprung und Kamghe Gaba in der 4 x 400-Meter-Staffel werden die deutschen Farben in Japan vertreten.

Besonders Hammerwerferin Betty Heidler werden gute Endkampfchancen bei der WM eingeräumt. Mit 75,77 Meter, erzielt im Mai in Halle an der Saale, liegt die 23-Jährige auf Rang sechs der Weltjahresbestenliste. Kathrin Klaas ist mit 73,45 Meter beachtliche Elfte.

Ariane Friedrich ist in diesem Jahr bereits mehrfach 1,93 Meter gesprungen und wurde als Deutsche Meisterin – wieder mit 1,93 Meter- für die WM nominiert, obwohl ihr die A-Norm (1,95 Meter) fehlte. Mit dieser Höhe ist sie in der Weltjahresbestenliste 22., hat aber schon bei einigen Wettkämpfen gezeigt, dass durchaus noch ein paar Zentimeterchen drin sein können.

Kamghe Gaba gehört wie in den vergangenen Jahren zur 4 x 400-Meter-Staffel des DLV, die weiter mit Bastian Swillims, Ingo Schulz, Jonas Plass und Simon Kirch an den Start geht. Mit ihrer Zeit vom Europacup in München (3:01,77 Minuten) liegen die deutschen Viertelmeiler auf Platz fünf in der bereinigten Weltbestenliste und machen Hoffnung auf den Endlauf.

Für Korinna Fink geht das Zittern um einen Staffeleinsatz in der 4 x 400-Meter-Staffel in Japan noch ein wenig weiter. Zwar ist sie in 53,12 Sekunden in den deutschen Bestenliste die zweitbeste Läuferin, doch bei den Deutschen Meisterschaften kam sie nur als Siebte ins Ziel. Für Korinna geht es am 12. August bei der DLV-Gala in Wattenscheid darum, sich gegen Janin Lindenberg und Jana Neuberg einen der zwei verbleibenden Staffelplätze zu sichern. U23-Vizeeuropameister Pascal Behrenbruch ist auch in diesem Jahr zunächst als Ersatzmann nominiert. Wenn einer der drei nominierten Zehnkämpfer vor der WM absagt, rückt Pascal nach

22. Juli

Betty Heidler, Ariane Friedrich und die 4 x 400-Meter-Staffel werden Deutsche Meister

Drei Mal Gold, Silber und Bronze - so die Bilanz der Leichtathleten der LG Eintracht Frankfurt bei den Deutschen Meisterschaften in Erfurt. Bei zum Teil schwierigen Wetterbedingungen mit viel Regen und Wind sorgten die Frankfurter für Licht und auch einigen Schatten bei den nationalen Titelkämpfen, die zugleich die letzte Möglichkeit waren, sich für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften Ende August in Osaka zu empfehlen.

Einen Triumph der besonderen Art feierten die Hammerwerferinnen. Betty Heidler, Kathrin Klaas und Andrea Bunjes standen am Ende gemeinsam auf dem Treppchen. Betty Heidler holte mit auch international beachtlichen 74,94 Meter ihren dritten Titel in Serie und verbesserte ihren eigenen Meisterschaftsrekord um 1,35 Meter. Kathrin Klaas zeigte sich nach Platz vier im Vorjahr auch bei Deutschen Meisterschaften gefestigt und holte mit 70,58 Meter Silber. Damit dürfte auch ihre Reise nach Japan gesichert sein. Andrea Bunjes konnte am Ende wie 2006 über Bronze jubeln. Mit 69,06 Meter fehlten ihr allerdings 44 Zentimeter zur nötigen zweiten Normerfüllung für die WM. Ob Andrea oder Susanne Keil (67,90 Meter in Erfurt), die schon mehrmals die WM-Norm geworfen hat, nach Osaka fliegen dürfen, entscheidet sich noch.

Den zweiten Einzeltitel sicherte Ariane Friedrich den Frankfurtern. Sie siegte in einem äußerst spannenden Hochsprungwettkampf mit 1,93 Meter vor Annett Engel (Potsdam), die ebenfalls 1,93 Meter übersprang. Nach jeweils drei Fehlversuchen über 1,95 Meter waren beide Athletinnen gleichauf gewesen, ein Stechen wurde notwendig. Ein vierter Versuch über 1,95 Meter und ein weiterer über 1,93 Meter blieben ohne Erfolg, ehe Ariane Friedrich das Stechen mit einem gelungenen Sprung über 1,91 Meter gewann. Ihre Trainingskollegin Sophia Sagonas holte mit 1,80 Meter Bronze an den Main.

Titel Nummer drei gewannen die Viertelmeiler in der Staffel. Tilo Ruch, Sebastian Gatzka, Stefan Kuhlee und Kamghe Gaba lieferten sich mit dem TV Wattenscheid ein äußerst spannendes Rennen, das sich erst auf der Ziellinie entschied. Schlussläufer Kamghe Gaba hielt den Wattenscheider Bastian Swillims in 3:09,08 Minuten um drei Hundertstel Sekunden in Schach. Damit verteidigte die LG Eintracht Frankfurt ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich.

Für Kamghe Gaba hatte es zuvor im 400-Meter-Einzelfinale zu Silber gereicht. Als Titelträger 2006 angereist, musste er am Ende dort Bastian Swillims den Vortritt lassen. Swillims siegte in 46,21 Sekunden vor Kamghe, der 46,59 Sekunden lief. Ingo Schultz kam als Dritter in 46,66 Sekunden ins Ziel. Sebastian Gatzka belegte in 47,59 Sekunden Platz sechs, Tilo Ruch wurde in 47,91 Sekunden Achter, nachdem er im Vorlauf noch in 46,95 Sekunden Saisonbestzeit gelaufen war.

Über 5000 Meter lief die erfolgreichste deutsche Juniorin des letzten Jahres, Simret Restle, in 16:11,11 Minuten zu Silber bei den Frauen. Einsam an der Spitze war Sabrina Mockenhaupt (Köln), die das Rennen in 15:23,71 für sich entschied. Simret sicherte sich gegen die Marathonläuferin Melanie Kraus (Leverkusen/16:14,79 Minuten) den zweiten Platz. Bronze gewann Diskuswerfer Heinrich Seitz mit 57,65 Meter aus dem ersten Versuch. Er musste nur Meister Robert Harting (Berlin/63,79 Meter) und Michael Möllenbeck (60,42 Meter) vorbei lassen.

Martin Günther übersprang im Hochsprung 2,14 Meter und wurde damit Fünfter. Unglücklich verlief das 400-Meter-Finale der Frauen für Korinna Fink. Im Vorlauf war sie noch neue Saisonbestzeit von 53,45 Sekunden gelaufen und mit der zweitbesten Zeit ins Finale eingezogen. Doch dort ging nicht viel. In 54,29 Sekunden belegte Korinna Rang sieben. Damit ist ihre Staffelteilnahme in Osaka in Gefahr geraten. Ob allerdings überhaupt eine deutsche Staffel (fehlende Norm) nominiert wird, steht noch nicht fest. Nils Schumann stand nach langer Zeit endlich einmal wieder bei einer Deutschen Meisterschaft auf der Bahn. Doch der Olympiasieger von 2000 konnte sich nicht wie erhofft in Szene setzen und wurde am Ende in 1:49,69 Minuten Achter.

Pech hatte Stefan Kuhlee über 200 Meter. In 21,63 Sekunden verpasste er als Neunter um zwei Hundertstel Sekunden den Einzug ins Finale der besten acht Sprinter. Über 100 Meter schied er in 10,67 Sekunden mit der insgesamt elftbesten Vorlaufzeit aus. Im Hammerwerfen belegten Kristin Steinert (55,77 Meter) und Katrin Falter (55,41 Meter) die Ränge zwölf und 13. Die 3 x 800-Meter-Staffel der weiblichen Jugend lief in der Besetzung Alisa Berger, Lisa Hübner und Nicola Berz 7:21,90 Minuten die 19. Zeit aller Staffeln.

20. Juli

Ariane Friedrich wird Deutsche Meisterin

Am ersten Tag der Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Erfurt gab es vier Medaillen für die Athleten der LG Eintracht Frankfurt. Ariane Friedrich siegte in einem äußerst spannenden Hochsprungwettkampf mit 1,93 Meter vor Annett Engel (Potsdam), die ebenfalls 1,93 Meter übersprang. Nach jeweils drei Fehlversuchen über 1,95 Meter waren beide Athletinnen gleichauf gewesen, ein Stechen wurde notwendig. Ein vierter Versuch über 1,95 Meter und ein weiterer über 1,93 Meter blieben ohne Erfolg, ehe Ariane Friedrich das Stechen mit einem gelungenen Sprung über 1,91 Meter gewann. Sophia Sagonas holte mit 1,80 Meter Bronze an den Main.

Über 5000 Meter lief die erfolgreichste deutsche Juniorin des letzten Jahres, Simret Restle, in 16:11,11 Minuten zu Silber bei den Frauen. Einsam an der Spitze war Sabrina Mockenhaupt (Köln), die das Rennen in 15:23,71 für sich entschied. Simret sicherte sich gegen die Marathonläuferin Melanie Kraus (Leverkusen/16:14,79 Minuten) den zweiten Platz. Bronze gewann am Samstag Diskuswerfer Heinrich Seitz mit 57,65 Meter aus dem ersten Versuch. Er musste nur Meister Robert Harting (Berlin/63,79 Meter) und Michael Möllenbeck (60,42 Meter) vorbei lassen.

In den 400-Meter-Vorläufen qualifizierten sich alle gestarteten Langsprinter der LG Eintracht Frankfurt für die Endläufe am Sonntag. Kamghe Gaba lief dabei als Zweiter seines Vorlaufes in 46,48 Sekunden die drittbeste Zeit hinter Ingo Schultz (Leverkusen/46,01 Sekunden) und Bastian Swillims (Wattenscheid/46,16 Sekunden). Tilo Ruch (46,95 Sekunden) und Sebastian Gatzka (47,07 Sekunden) schafften als Siebter und Achter den Sprung in den Endlauf. Korinna Fink lief mit der zweitbesten Vorlaufzeit (53,45 Sekunden) in den Endlauf der Frauen. Schneller war nur die Potsdamerin Claudia Hoffmann, die auf 52,65 Sekunden kam. Über 800 Meter steht Nils Schumann ebenfalls im Endlauf.

12. Juli

EM-Silber für Pascal Behrenbruch

Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch hat bei den U23-Europameisterschaften in Debrecen/Ungarn die Silbermedaille geholt. Hinter dem wieder bärenstarken Andrei Krauchanka (Weißrussland/8492 Punkte) belegte Pascal mit neuer Bestleistung von 8239 Punkten Platz zwei. Mit neuer Bestleistung von 10,84 Sekunden startete der EM-Fünfte des vergangenen Jahres in den Zehnkampf. Mit 7,01 Meter im Weitsprung blieb er im Rahmen seiner Möglichkeiten, ehe die Kugel bei hervorragenden 16,10 Meter landete – eineinhalb Meter weiter als der zweitbeste Zehnkämpfer in Debrecen. Im Hochsprung konnte Pascal dann über 2,02 Meter und eine weitere neue Bestleistung jubeln, ehe er mit 50,40 Sekunden über 400 Meter den ersten Tag abschloss.

Über 110 Meter Hürden war Pascal wieder der Beste im Feld und kam in 14,13 Sekunden fast an seine Bestzeit (14,10 Sekunden) heran. Gleiches gelang im mit dem Diskus, der auf 49,55 Meter flog. Im Stabhochsprung fehlt weiter der entscheidende Schritt nach vorne – 4,40 Meter sind nicht das, was Pascal sich vorstellt. Dafür legte er im Speer einen drauf und war mit 69,55 Meter der beste des Tages. Über 1500 Meter lief Pascal in 4:50,09 Minuten ins Ziel und freute sich über Silber.

08. Juli

Betty Heidler siegt in Köstritz

Betty Heidler hat das Hammerwerfen beim 13. Köstritzer Werfertag gewonnen. Mit 72,42 Meter schaffte sie als einzige Werferin eine Leistung jenseits der 70-Meter-Marke. Auf Rang zwei kam die Kubanerin Arasay Thondike (69,97 Meter) vor Kathrin Klaas, die 69,79 Meter warf und sich damit zu ihren vergangenen Wettkämpfen verbessert zeigte. Außerdem übertraf Kathrin wieder einmal die WM-Norm von 69,50 Meter.

07. Juli

28 Medaillen in Egelsbach

Mit 28 Medaillen, davon acht goldene, kehrten die Nachwuchsleichtathleten der LG Eintracht Frankfurt von den Hessischen Meisterschaften der A-Jugend und A-Schüler in Egelsbach an den Main zurück. Rainer Groh war der überragende Athlet der LG Eintracht Frankfurt am ersten Tag der Hessischen A-Jugend- und A-Schülermeisterschaften in Egelsbach. Er legte im Weitsprung eine tolle Serie hin und gewann am Ende mit 7,22 Meter souverän den Wettbewerb. Bei diesem Sprung wehte der Rückenwind mit 3,1 m/s leider etwas zu stark, aber mit 7,02 Meter, 7,07 Meter und 7,14 Meter (neue Bestleistung) bei regulären Windbedingungen zeigte Rainer seine Stabilität. Hinzu kam ein weiterer Sprung auf 7,21 Meter bei 4,0 m/s Rückenwind.

Zwei Titel heimste Mehrkämpfer Jan Felix Knobel ein. Der Speer flog auf 59,93 Meter und die Kugel landete bei 15,85 Meter. Im Hochsprung schaffte Tristan Borchert 2,01 Meter und gewann damit den Wettbewerb. Im Diskuswerfen übertraf Richard Seitz zum ersten Mal mit dem 1,75 kg schweren A-Jugendgerät die 50-Meter-Marke und belegte Rang zwei.

Bei der weiblichen Jugend A siegte Xenia Atschkinadze mit 6,05 Meter im Weitsprung und holte souverän den Titel. Nicola Herrlitz sprang mit 5,34 Meter auf Rang fünf. Über 100 Meter wurde Xenia Zweite in 12,48 Sekunden, nachdem sie im Vorlauf noch 12,19 Sekunden bei 2,8 m/s Rückenwind gelaufen war. Nicola Herrlitz holte Silber mit dem Speer und 39,89 Meter. Sandra Weckmüller kam als Fünfte auf 37,28 Meter.

Gemeinsam mit Valerie Groh und Lisa Hübner sprinteten Nicola und Xenia in der 4 x 100-Meter-Staffel in 49,75 Sekunden ebenfalls zu Silber. Außerdem holte Nicola Herrlitz noch Bronze über 100 Meter Hürden in 15,12 Sekunden und wurde Vierte im Hochsprung mit 1,63 Meter. Nicola Berz lief über 1500 Meter in 4:53,40 Minuten auf Rang zwei. Über 3000 Meter holte Alisa Berger in 11:18,71 Minuten Bronze, ebenso wie Sandra Weckmüller mit 11,87 Meter im Kugelstoßen. Christiane Wend steigerte sich im Hammerwerfen auf 38,73 Meter und belegte Platz vier. Die ebenfalls B-Jugendliche Valerie Groh verbesserte sich über 400 Meter um 1,6 Sekunden auf 61,20 Sekunden und belegte Rang sechs. Ebenfalls Sechste wurde Lisa Hübner in 26,59 Sekunden über 200 Meter (Vorlauf: 26,45 Sekunden). Katrin Falter startete außer der Wertung im Hammerwerfen und kam auf 54,98 Meter.

Bei den Schülern wurde Steffen Bonnmann wurde über 80 Meter Hürden der M15 seiner Favoritenrolle gerecht und siegte nach 11,35 Sekunden im Vorlauf im Endlauf in 11,23 Sekunden. Damit verbesserte Steffen seine Bestzeit um zwei Zehntelsekunden. Über 300 Meter holte er zudem in 38,00 Sekunden Bronze. Im Kugelstoßen wurde er mit 14,07 Meter Fünfter, mit der Sprintstaffel Dritter.

Bei den Schülern M14 überzeugte Aron Schreiner mit vier Silber- und einer Bronzemedaillen. Im Stabhochsprung steigerte der Hessenmeister im Achtkampf seine Bestleistung auf 3,50 Meter und mit dem Diskus erzielte er sehr gute 44,05 Meter. Die dritte Bestleistung lieferte Aron über 80 Meter Hürden ab: 11,68 Sekunden. Auch im Weitsprung belegte er Rang zwei mit 5,95 Meter. Außerdem gehörte Aron zu der 4 x 100-Meter-Staffel, die in der Besetzung Steffen Sander, Steffen Bonnmann, Aron Schreiner und Manuel Holz in 47,55 Sekunden auf Platz drei landete. Yannik Stenzel lief in 9:39,67 über 3000 Meter ebenfalls zu Silber. Steffen Sander belegte über 1000 Meter in 2:50,46 Minuten Rang sechs.

B-Schülerin Lena Christ siegte über 80 Meter Hürden bei den Schülerinnen W14 in starken 12,23 Sekunden. Bei den Schülerinnen W15 gewann Clarissa Gocke vier Mal Silber. Sie wurde Vizemeisterin über 300 Meter in 40,89 Sekunden und belegte über 80 Meter Hürden in 11,87 Sekunden Platz zwei. Im Weitsprung erzielte sie als Zweite glänzende 5,50 Meter. Außerdem stand Clarissa in der 4 x 100-Meter-Staffel der A-Schülerinnen, die in der Besetzung Clara Fechtner, Clarissa Gocke, Carina Haase und Tara Smirny in 49,39 Sekunden auf Platz zwei lief. Svenja Kern gewann im Hammerwerfen der W15 Gold mit 38,88 Meter. Die 13-jährige Sandra Ngunga holte Silber im Hammerwurf der W14 mit 23,97 Meter, Tara Smirny wurde über 300 Meter der W15 in 41,80 Sekunden Vierte.

06. Juli

Ariane Friedrich über 1,93 Meter

Hochspringerin Ariane Friedrich übersprang im badischen Bühl mit ausgezeichnete 1,93 Meter und stellte damit ihre Saisonbesteistung ein. Es siegte die Tschechin Iva Strakova – ebenfalls 1,93 Meter – vor Ariane Friedrich. Sophia Sagonas wurde mit 1,75 Meter Achte. Martin Günther belegte im Männerwettbewerb mit 2,15 Meter Rang fünf und war damit hinter dem Überflieger der Saison Eike Onnen (Hannover/2,27 Meter) zweitbester Deutscher vor dem höhengleichen Matthias Franta (USC Mainz/2,15 Meter) und Marius Hanniske, der ebenfalls 2,15 Meter überquerte.

03. Juli

Betty Heidler in Zagreb auf Rang drei

Betty Heidler hat beim IAAF-Grand-Prix-Meeting in Zagreb den dritten Platz belegt und damit weitere wertvolle Punkte für eine Qualifikation für das Weltfinale der Leichtathleten in Stuttgart im September gesammelt. Mit 73,25 Meter blieb Betty nur knapp hinter der kubanischen Weltmeisterin Yipsi Moreno (73,89 Meter) zurück. Siegerin wurde die Weltrekordhalterin Tatjana Lysenko aus Russland mit 76,74 Meter.

Kathrin Klaas landete mit 67,10 Meter auf Platz sieben und sammelte auch noch Punkte für das Weltfinale. Betty warf zwei Mal über 73 und weitere zwei Mal über 72 Meter und zeigte damit weiter eine gute Konstanz in ihren Würfen, auch wenn der erhoffte Ausreißer nach oben derzeit etwas auf sich warten lässt.

01. Juli

Korinna Fink Doppelmeisterin in Hessen

Die Athleten der LG Eintracht Frankfurt haben bei den Hessischen Meisterschaften der Aktiven und B-Jugend in Gelnhausen zehn Titel gewonnen. Zweifache Titelträgerin wurde Korinna Fink. Die 400-Meter-Läuferin siegte dieses Mal über die kurzen Sprintstrecken. Über 100 Meter war Korinna in 11,77 Sekunden die schnellste Frau Hessens. Auf Rang drei lief die A-Jugendliche Weitspringerin Xenia Atschkinadze in sehr guten 12,14 Sekunden vor Hürdensprinterin Tina Klein, die 12,37 Sekunden benötigte. Über 200 Meter kam Korinna Fink in 24,05 Sekunden als Erste ins Ziel. Auch die Sprintstaffel der Frankfurterinnen holte den Titel in die Mainmetropole: Michelle Thaler, Kerstin Greene, Tina Klein und Xenia Atschkinadze siegten in 48,93 Sekunden.

Das Hammerwerfen der Frauen war eine klare Frankfurter Angelegenheit. Kathrin Klaas holte mit 68,37 Meter den Titel vor Andrea Bunjes mit 66,67 Meter. Auf Rang drei Kristin Steinert mit 57,51 Meter. Weitere Titel bei den Frauen gewannen Ariane Friedrich mit 1,90 Meter im Hochsprung vor Sophia Sagonas (1,81 Meter) und Silke Bachmann mit 45,63 Meter im Speerwerfen. Nicola Herrlitz wurde mit 38,29 Meter Dritte. Kerstin Greene belegte im Dreisprung mit 12,23 Meter Rang zwei. Natascha Schmitt lief über 5000 Meter in 18:19,96 Minuten auf Platz drei.

Bei den Männern steigerte Martin Günther seine Saisonbestleistung im Hochsprung auf 2,18 Meter und holte sich seinen ersten Hessischen Freilufttitel. Der Jugendliche Tristan Borchert wurde mit 1,99 Meter Dritter. Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch testete in einigen Einzeldisziplinen und verbuchte als bestes Ergebnis den Titel im Speerwerfen mit 64,32 Meter. Im Weitsprung kam er als Zweiter auf sehr gute 7,10 Meter Im Diskuswerfen wurde Pascal mit 48,92 Meter Dritter, im Kugelstoßen mit 15,28 Mete Vierter und im Stabhochsprung mit 4,50 Meter Fünfter. Das Diskuswerfen gewann Heinrich Seitz mit 56,79 Meter.

Bei den Sprintern holte Tilo Ruch den Titel über 400 Meter in 47,39 Sekunden. Simon Wallenborn lief in 50,22 Sekunden auf Platz drei. Stefan Kuhlee gewann zwei Mal Silber: Über 100 Meter musste er sich in 10,65 Sekunden nur dem Friedberger Nils Müller (10,53 Sekunden bei 3,3 m/s Rückenwind) geschlagen geben. Über 200 Meter war dessen Vereinskamerad Till Helmke (20,97 Sekunden) der Schnellste und Stefan wurde in neuer Saisonbestzeit von 21,24 Sekunden Zweiter vor Tilo Ruch, der 21,58 Sekunden lief.

Die B-Jugendlichen holten sechs Silbermedaillen nach Frankfurt. Die beste Leistung zeigte Lisa Hübner, die sich über 400 Meter auf 57,97 Sekunden steigerte. Gemeinsam mit Valerie Groh und den A-Schülerinnen Carina Haase und Tara Smirny lief Lisa in der 4 x 100-Meter-Staffel in 49,67 Sekunden ebenfalls auf Rang zwei. Tara Smirny holte im Weitsprung mit 5,28 Meter die Vizemeisterschaft, ebenso wie Sandra Weckmüller mit einer Verbesserung im Speerwerfen auf 40,17 Meter und Christiane Wend mit 36,80 Meter im Hammerwerfen. Bei den Jungs wurde David Löffler Zweiter über 2000 Meter Hindernis in 6:57,62 Minuten.

26. Juni

Betty Heidler wird Zweite in Ostrava

Betty Heidler hat sich einmal mehr in einem Weltklassefeld bewiesen und beim Meeting der World-Athletics-Tour in Ostrava Platz zwei im Hammerwerfen belegt. Souveräne Siegerin wurde die Weltrekordlerin Tatjana Lysenko (Russland/77,71 Meter), während Betty auf 73,74 Meter kam. Mit der Weite war sie nicht ganz so zufrieden: „Es ist nicht das, was ich mir vorstelle. Ich warte darauf, dass es weiter, in Richtung 75 Meter und darüber hinaus geht“, sagte sie. In dieser Saison stehen bereits 75,77 Meter zu Buche, Bettys Bestleistung (gleichzeitig Deutscher Rekord) aus dem Vorjahr steht bei 76,55 Meter.

Dritte wurde die ehemalige Weltmeisterin Yipsi Moreno aus Kuba, die 73,00 Meter warf. Kamila Skolimowska aus Polen wurde mit 70,69 Meter Vierte vor der Argentinierin Jennifer Dahlgren (68,95 Meter). Kathrin Klaas erzielte nur zwei Zentimeter weniger und wurde Sechste. Damit konnte sie immerhin die Russin Yekaterina Khoroshikh (68,66 Meter) in Schach halten.

24. Juni

Betty Heidler wird Zweite beim Euroapcup

Die deutsche Männermannschaft mit Kamghe Gaba hat beim Europacup der Nationalmannschaften in München den Gesamtsieg hauchdünn verpasst. Mit 116 Punkten siegten am Ende die Franzosen vor den Deutschen, die genauso viele Punkte, aber einen Einzelsiege mehr auf dem Konto hatten. Kamghe lief an Position zwei der 4 x 400-Meter-Staffel, die mit dem Europameister von München 2002, Ingo Schultz, startete. Kamghe übergab an Matthias Boos, ehe Hallen-Vize-Europameister Bastian Swillims das Holz in 3:01,77 Minuten ins Ziel brachte. Damit wurde die deutsche Staffel knapp Zweiter hinter den Polen (3:01,70 Minuten) und machte Hoffnung auf schnelle Zeiten in Osaka.

Die Frauenmannschaft mit Betty Heidler, Ariane Friedrich und Korinna Fink belegte Rang drei hinter den starken Russinnen und Frankreich. Betty Heidler wurde im Hammerwerfen Zweite. Mit 73,55 Meter aus dem vierten Versuch musste sie nur Tatjana Lysenko aus Russland den Vortritt lassen. Die Weltrekordlerin siegte mit 75,86 Meter, Dritte wurde die Weißrussin Oksana Menkowa (73,03 Meter).

Ariane Friedrich zeigte einmal mehr, dass sie stabil hoch springen kann und belegte mit im ersten Versuch übersprungenen 1,92 Meter Rang vier, den sie sich mit der Spanierin und der Ukrainerin teilte und deshalb vier Punkte für das deutsche Team holte. Korinna Fink lief gemeinsam mit Claudia Hoffmann, Joanna Tilgner und 400-Meter-Hürdenläuferin Ulrike Urbansky in der 4 x 400-Meter-Staffel in 3:29,52 Minuten auf Rang fünf.

Martin Günther springt 2,15 Meter

Bei der Junioren-Gala in Mannheim und Schönau konnten in einigen Wettbewerben auch Aktive oder U23-EM-Kandidaten an den Start gehen. Kathrin Klaas hatte im Hammerwerfen Probleme mit dem regnerischen Wetter und musste sich mit 69,30 Meter und Rang zwei begnügen. Susanne Keil (Leverkusen) gewann mit 70,36 Meter und schaffte zum wiederholten Mal in diesem Jahr die WM-Norm von 69,50 Meter. Andrea Bunjes wurde mit 68,72 Meter Dritte.

Im U23-Juniorinnen-Wettbewerb belegte Katrin Falter mit 56,34 Meter Rang sechs. Die für die LG Eintracht Frankfurt startende Irin Rachel Akers wurde mit 54,87 Meter Siebte, Kristin Steinert mit 54,08 Meter Achte.

Martin Günther platzierte sich im Hochsprung der U23 mit 2,15 Meter auf Rang zwei. Es siegte Matthias Haverney aus Magdeburg mit 2,15 Meter. Xenia Atschkinadze sprang im Weitsprung-Wettbewerb der weiblichen Jugend A mit 6,15 Meter (+ 2,3 m/s Windunterstützung) auf Platz fünf und war damit viertbeste Deutsche. Tina Klein lief im Frauenrennen über 100 Meter Hürden in 13,84 Sekunden auf Platz drei ein.

Rainer Groh springt 7,10 Meter

Rainer Groh konnte bei den Hanauerland-Spielen in Freistett mit 7,10 Meter eine neue Bestleistung im Weitsprung aufstellen. Damit qualifizierte er sich zugleich für die Deutschen Jugendmeisterschaften in dieser Disziplin.

Die A-Schüler trotzen dem Regen beim DSMM

Bei äußerst widrigem Wetter absolvierten die A-Schüler einen DSMM-Durchgang, Gruppe 1 in Reinheim. Am Ende standen trotz der zum Teil sehr schlechten Bedingungen 10.978 Punkte in der Ergebnisliste, womit man im letzten Jahr in Deutschland auf Rang zwölf gelandet wäre. Die Jungs zeigten sich auch im Regen kämpferisch und lieferten einige sehr gute Leistungen ab.

Steffen Bonnmann musste zwar den Stabhochsprung bei 2,60 Meter mit einer starken Fersenprellung aufgeben, sprang dann mit dem eigentlich schwachen Bein immerhin noch 1,58 Meter hoch. Danach steigerte er seine Kugelstoßbestleistung um über einen Meter auf 14,43 Meter – alle vier Versuche landeten über der 14-Meter-Marke. Aron Schreine sprang bei gefährlichen Bedingungen mit dem Stab 3,20 Meter hoch und warf im strömenden Regen den Diskus auf 37,21 Meter.

Dennis Maier warf den Speer auf 38,00 Meter. Leichtathletik-Neuling Manuel Holz konnte sich in seinem zweiten Wettkampf nach nur fünf Wochen gezieltem Training auf 5,71 Meter im Weitsprung steigern. Gewohnt gut absolvierten die Läufer Steffen Sander (2:53,05 Minuten) und Yannik Stenzel (2:53,78 Minuten) ihre 1000 Meter und holten viele Punkte für die Mannschaft.

17. Juni

Tara Smirny und Clarissa Gocke folgen Aron Schreiner

Mit 2 Titeln und einer Vizemeisterschaft haben sich die jungen Damen der LG Eintracht Frankfurt bei den hessischen Titelkämpfen sehr gut in Szene gesetzt.

Den ersten Titel des Tages sicherte sich Tara Smirny (W15) im Block Lauf. In den ersten 2 Disziplinen, Weitsprung (4,83m) und 80m Hürden (12,53 sec) blieb sie deutlich unter ihren Möglichkeiten. Mit einem sehr starken Ballwurf, auf 61 m, stellte Tara die Zeichen auf Sieg und Titelverteidigung. Über die 100 m (13,14 sec) schaffte sie sich eine gute Ausgangsposition für den abschließenden 2000 m Lauf. Mit einem kämpferischen Lauf sicherte sich Tara den Titel vor Gesa Krause aus Dillenburg, die es mit einem sehr starken 2000 m Rennen noch einmal spannend machte. Am Ende sammelte Tara 2757 Punkte und unterstrich damit ihre Ambitionen auf eine Medaille bei den Deutschen Meisterschaften im August in Lage. Ebenfalls im Block Lauf der W15 belegte Carina Haase den 5. Platz mit 2543 Punkten (13,06 / 12,40 / 5,04 m / 34,0/ 7:58,67) und erreichte damit die Punktnorm für die deutschen Meisterschaften. Jetzt fehlt nur noch die 800 m Norm, die sie bei den Hessischen B-Jugend Meisterschaften in Angriff nehmen will.

Der zweite Titel ging an Clarissa Gocke (W15) im Block Wurf. Nach einer sehr guten Hürdenzeit 11,99 sec. folgten einige bange Minuten im Diskuswurf. Nach zwei ungültigen Versuchen, wurden die Erinnerungen am die Deutschenmeisterschaften im letzten Jahr wieder wach. Dort vergab Clarissa mit 3 ungültigen Versuchen eine sichere Medallie. Wurftrainer Friedrich Schneider schaffte es aber durch seine große Ruhe und Erfahrung dieses „Gespenst“ der 3 ungültigen zu vertreiben. Mit 26,20 m blieb Clarissa im Rennen. Mit einem soliden Kugelstoß auf 10,92 m, starken 100 m (12,73 sec) und einer persönlichen Bestleistung im Weitsprung (5,14 m) war ihr am Ende des Tages mit 2711 Punkten der Titel nicht mehr zu nehmen. Wie Tara, will auch Clarissa im August in den Kampf um die Medaillen mit eingreifen. Die Chancen stehen sehr gut!

Die Mannschaft der Schülerinnen A wurde in der Besetzung Tara Smirny, Clarissa Gocke, Carina Haase, Kira Weinberg und Sandra Ngunga Vizemeister mit 12464 Punkten.

Weitere Platzierungen:

6. Block Lauf W13: Lena Christ (2492 Pkt.)
8. Block Wurf W14: Sandra Ngunga (2197 Pkt.) Persönliche Bestleistung
13. Block Wurf W15: Christina Eisfeld (2065 Pkt.) Persönliche Bestleistung
17. Block Lauf M12: Fabian Christ (1947 Pkt.)
22. Block Sprint W14: Kira Weinberg (2242 Pkt.)

16. Juni

Warschau: Schumann startet in die Saison, Heidler wird Dritte

Nils Schumann hat in Warschau/Polen sein erstes Saisonrennen bestritten. Der 800-Meter-Olympiasieger von Sydney lief 1:47,90 Minuten und wurde damit Fünfter. Dimitiy Bogdanov (Russland) gewann in 1:47,01 Minuten. Damit ist Nils Schumann schneller gewesen als seine letztjährige Bestzeit von 1:48,02 Minuten.

Im Hammerwerfen wurde Betty Heidler mit starken 75,05 Metern Dritte. Die Kubanerin Yipsi Moreno siegte mit neuem Südamerika-Rekord von 76,36 Meter. Auf Platz zwei schob sich die Kroatin Ivana Brkljacic mit 75,08 Meter. Kathrin Klaas belegte mit 70,77 Meter im internationalen Feld Rang sieben.

Pascal Behrenbruch verpasst WM-Qualifikation

Arthur Abele hat überraschend das Mehrkampfmeeting in Ratingen gewonnen und damit das WM-Ticket gelöst. Norman Müller wurde mit 8244 Punkten Zweiter, Jacob Minah Dritter mit 7998 Punkten. Hinter dem Belgier Francois Gourmet (7795 Punkte) kämpfte sich Pascal Behrenbruch auf Rang fünf ins Ziel. 7740 Punkte standen am Ende für Pascal, der angeschlagen in den Zehnkampf gegangen war, zu Buche.

Für die WM in Osaka bietet sich neben Hallen-Weltmeister Andre Niklaus (8340 Punkte in Götzis und in Ratingen verletzt pausierend) noch der Ratingen-Zweite Norman Müller (in Götzis schon 8255 Punkte) an. Für Pascal Behrenbruch dürften die 8199 Punkte von Götzis am Ende zu wenig gewesen sein. Seine Chance könnte nun bei den U23-Europameisterschaften Ende Juli in Debrecen/Ungarn liegen.

Der Wettkampf in Ratingen lief für Pascal Behrenbruch von Anfang an nicht rund. Am Ende des ersten Tages lag der EM-Fünfte des vergangenen Jahres auf Rang sieben. Es führte überraschend Jacob Minah (Göttingen) mit 4290 Punkten. Er stellte dabei vier neue persönliche Bestleistungen auf. Auf Rang zwei lag Arthur Abele (4230 Punkte) vor Norman Müller (4172 Punkte).

Pascal startete mit 11,00 Sekunden ordentlich in den Zehnkampf. Im Weitsprung landete er nur bei 6,80 Meter, was im Vergleich mit seinen windunterstützten 7,32 Metern von Götzis schon ein deutlicher Rückschlag war. Obwohl er sich den ganzen Tag nicht gut fühlte, lieferte er im Kugelstoßen 15,40 Meter, im Hochsprung 1,95 Meter ab. Über 400 Meter konnte er nicht schneller als 51,78 Sekunden laufen. "Vielleicht habe ich gestern den falschen Pudding gegessen", so Pascal zu seinen gesundheitlichen Problemen.

Der zweite Tag begann für Pascal viel besser: 14,18 Sekunden über 110 Meter Hürden - nahe an der Bestzeit und die zweitschnellste Zeit im Teilnehmerfeld. Im Diskuswerfen konnte Pascal mit 49,91 Meter eine neue Bestweite erzielen und gegen den immer noch Führenden Jacob Minah 200 Punkte gut machen. Doch im Stabhochsprung war die alte Schwäche Pascals wieder da. Mit 4,40 Meter sprang er deutlich niedriger als seine Hauptkonkurrenten Norman Müller (5,00 Meter), Jacob Minah (4,70 Meter) und Arthur Abele (4,60 Meter).

Im Speerwerfen ging dann mit 60,11 Meter (sieben Meter unter Bestleistung) nicht mehr viel. Über 1500 Meter kämpfte sich Pascal in 5:07,73 Minuten nur noch ins Ziel. Ankommen war dabei die hauptsächliche Devise und den Zehnkampf zu Ende bringen.

Für den Jugendlichen Jan Felix Knobel war bei seiner möglichen EM-Qualifikation für die U20-Titelkämpfe bereits nach dem Weitsprung Schluss. Eine hartnäckige Oberschenkelverletzung hatte in den vergangenen Wochen und Monaten schon immer wieder Trainingspausen und jetzt den Ausstieg gefordert.


Fünf Hochschulmeister bei der LG Eintracht Frankfurt

Bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Köln sorgte Ariane Friedrich (VFH Wiesbaden) für das beste Ergebnis des ersten Tages. Sie überquerte im Hochsprung 1,92 Meter. Nach zwei ungültigen Versuchen über 1,94 Meter beendete sie wegen des einsetzenden Regens den Wettkampf vorzeitig. Mit 1,92 Meter blieb Ariane nur einen Zentimeter unter ihrer deutschen Jahresbestleistung. Sophia Sagonas (Uni Frankfurt) holte mit 1,75 Meter Bronze, Kerstin Greene (Fordham University) belegte mit 1,70 Meter Rang fünf. Martin Günther (VFH Wiesbaden) wurde mit 2,14 Meter bei den Männern Hochschulmeister.

Andrea Bunjes (VFH Wiesbaden) wurde Hochschulmeisterin im Hammerwerfen mit 68,43 Meter. Den Wettbewerb gewann Susanne Keil (TSV Bayer Leverkusen) mit 69,98 Meter. Katrin Falter (LG Eintracht Frankfurt) warf als Vierte im Wettbewerb 56,18 Meter. Im Diskuswerfen der Männer gewann Heinrich Seitz (VFH Wiesbaden) mit 56,65 Meter Gold. Bei den Frauen wurde Alexandra Göbel (Uni Frankfurt) mit 43,80 Meter Achte.

Stefan Kuhlee sprintete über 200 Meter in 21,51 Sekunden auf Platz vier. Über 100 Meter hatte er nach 10,81 Sekunden im Vorlauf auf weitere Läufe verzichtet. Mit der 4 x 100-Meter-Staffel der VFH Wiesbaden lief Stefan Kuhlee in 42,26 Sekunden zum Meistertitel. Mit Henning Kuschewitz als Schlussläufer und Stefan Baumann als Startläufer sicherte sich die Staffel der Uni Frankfurt in 42,83 Sekunden Silber. Auch Tilo Ruch (VFH Wiesbaden) belegte über 400 Meter in 47,33 Sekunden Platz zwei. Natascha Schmitt (WG Darmstadt) lief über 3000 Meter in 10:16,61 Minuten auf Rang vier.

Drei Mal Gold bei deutschen Senioren-Mehrkampfmeisterschaften

Zwei Titel gewannen die Frauen der LG Eintracht Frankfurt bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Senioren in Bad Oeynhausen. Dagmar Burgmann wurde Fünfkampf-Meisterin in der Altersklasse W30. Am Ende lag sie hauchdünne fünf Pünktchen vor Simone Schwab aus Mosbach. Ausschlaggebend waren die 10,63 Meter mit der Kugel, wo Dagmar zwei Meter besser war als die Badenerin. 100 Meter in 13,80 Sekunden, 1,52 Meter im Hochsprung, 5,10 Meter im Weitsprung und 2:44,22 Minuten über 800 Meter ergaben 2963 Punkte.

Nicole Hett belegte mit 2847 Punkten Platz vier, Romy Gersdorf wurde mit 2527 Punkten Sechste. Ihre besten Leistungen hatte Nicole mit 1,52 Meter im Hoch- und 5,02 Meter im Weitsprung. Romy Gersdorf überzeugte vor allem mit 5,09 Meter im Weitsprung. Gemeinsam kamen die drei auf 8337 Punkte und hatten damit 1600 Punkte Vorsprung auf die LG Ganderkesee.

Auch Jürgen Speidel wurde deutscher Meister im Fünfkampf der Männer M40. Mit 2822 Punkten lag er deutlich vor Frank Neuhaus (LG Kreis Verden/2751 Punkte). 5,71 Meter im Weitsprung, 44,93 Meter mit dem Speer, 24,60 über 200 Meter, 31,44 Meter mit dem Diskus und 4:44,94 Minuten über 1500 Meter waren Jürgens Einzelleistungen.

15. Juni

Pascal Behrenbruch geschwächt in Ratingen am Start – Jan Felix Knobel muss aussteigen

Für Pascal Behrenbruch läuft es bei der WM-Qualifikation der Zehnkämpfer in Ratingen nicht rund. Am Ende des ersten Tages liegt der EM-Fünfte des vergangenen Jahres mit 3934 Punkten auf Rang sieben. Es führt überraschend und auch überraschend deutlich Jacob Minah (LG Göttingen) mit 4290 Punkten. Er stellte dabei vier neue persönliche Bestleistungen auf. Auf Rang zwei liegt Arthur Abele (SSV Ulm/4230 Punkte) vor Norman Müller (4172 Punkte).

Pascal startete mit 11,00 Sekunden ordentlich in den Zehnkampf. Im Weitsprung landete er nur bei 6,80 Meter, was im Vergleich mit seinen windunterstützten 7,32 Metern von Götzis schon ein deutlicher Rückschlag war. Obwohl er sich den ganzen Tag nicht gut fühlte, lieferte er im Kugelstoßen 15,40 Meter, im Hochsprung 1,95 Meter ab. Über 400 Meter konnte er nicht schneller als 51,78 Sekunden laufen. "Vielleicht habe ich gestern den falschen Pudding gegessen", so Pascal. Ob er den zweiten Tag in Angriff nehmen kann, steht noch nicht fest.

Für den Jugendlichen Jan Felix Knobel war bei seiner möglichen EM-Qualifikation für die U20-Titelkämpfe bereits nach dem Weitsprung Schluss. Ein hartnäckige Oberschenkelverletzung hatte in den vergangenen Wochen und Monaten schon immer wieder Trainingspausen gefordert.

Korinna Fink steigt in die Saison ein – Ariane Friedrich über 1,92 Meter

Korinna Fink stieg in Biberach an der Riß in die Saison ein. In 53,48 Sekunden über 400 Meter belegte sie als zweitbeste Deutsche Rang vier. Vier Hundertstel Sekunden schneller war Joanna Tilgner (Bremer TV). Damit dürfte sich Korinna für die 4 x 400-Meter-Staffel beim Eurpacup am kommenden Wochenende in München qualifiziert haben. Joanna und Korinna belegen in der aktuellen deutschen Bestenliste jetzt Rang zwei und drei. Xenia Atschkinadze kam im Weitsprung dieses Mal nicht über 5,79 Meter hinaus und belegte Rang fünf.

Bei den deutschen Hochschulmeisterschaften in Köln sorgte Ariane Friedrich für das beste Ergebnis des ersten Tages. Sie überquerte im Hochsprung 1,92 Meter. Nach zwei ungültigen Versuchen über 1,94 Meter beendete sie wegen des einsetzenden Regens den Wettkampf vorzeitig. Mit 1,92 Meter blieb Ariane nur einen Zentimeter unter ihrer deutschen Jahresbestleistung. Sophia Sagonas (Uni Frankfurt) holte mit 1,75 Meter Bronze, Kerstin Greene (Fordham University) belegte mit 1,70 Meter Rang fünf. Martin Günther (VFH Wiesbaden) wurde mit 2,14 Meter bei den Männern Hochschulmeister.

Natascha Schmitt (WG Darmstadt) lief über 3000 Meter in 10:16,61 Minuten auf Rang vier. Stefan Kuhlee (VFH Wiesbaden) verzichtete nach 10,81 Sekunden im 100-Meter-Vorlauf auf weitere Rennen und Tilo Ruch (VFH Wiesbaden) erreichte mit der besten Vorlaufzeit von 47,39 Sekunden das Finale.

Aron Schreiner wieder überragender Mehrkämpfer bei den Schülern

Erfolgreicher erster Tag bei den Hessischen Schülermeisterschaften in den Blockwettkämpfen in Wiesbaden: Aron Schreiner war nur eine Woche nach seinem Hessenmeistertitel im Achtkampf auch im Blockwettkampf Wurf der Klasse M14 bester hessischer Leichtathlet. Mit 2863 Punkten steigerte er seine Bestleistung um 36 Punkte und unterstrich einmal mehr, dass er zu den besten deutschen Nachwuchsmehrkämpfern in seiner Altersklasse gehört. Über 100 Meter rannte Aron gute 12,60 Sekunden, über 80 Meter Hürden blieb er in 11,79 Sekunden ebenfalls nur knapp über seiner Bestzeit. 11,95 Meter mit der Kugel und 42,00 Meter mit dem Diskus unterstrichen seine Werferqualitäten. Die 5,84 Meter im Weitsprung dieQualitäten im Sprung Sprung.

Steffen Sander holte im Blockwettkampf Lauf der Schüler M15 die Bronzemedaille mit 2545 Punkten. Seine Einzelleistungen: 12,62 Sekunden über 100 Meter, 12,63 Sekunden über 80 Meter Hürden, 53,5 Meter mit dem Ball und 4,79 Meter im Weitsprung. Außerdem 6:17,29 Minuten über 2000 Meter. Yannik Stenzel kam mit 2336 Punkten auf Platz zwölf. Seine beste Leistung zeigte Yannik in 6:07,57 Minuten über 2000 Meter. Gemeinsam mit Jakob Schäfer-Brand (2408 Punkte im Block Lauf der M15 und Platz neun) und Dominic Harisch (2280 Punkte im Block Sprint/Sprung der M14 und Platz 13) gewannen Aron Schreiner, Steffen Sander und Yannik Stenzel noch den Meistertitel in der Mannschaft der A-Schüler mit 12.432 Punkten und das, obwohl neben Aron Schreiner der stärkste Mehrkämpfer Steffen Bonnmann (schon über 2800 Punkte) fehlte.

11. Juni

Europacup mit Heidler und Friedrich

Betty Heidler und Ariane Friedrich vertreten die deutschen Farben beim Europacup der Nationalmannschaften am 23./24. Juni in München. Betty Heidler führt mit 75,77 Meter die deutsche Bestenliste vor Kathrin Klaas (73,45 Meter) an. Ariane Friedrich ist mit 1,93 Meter bislang eindeutig die beste deutsche Springerin 2007. Die 4 x 400-Meter-Staffeln werden erst noch nominiert. Kamghe Gaba liegt mit 45,84 Sekunden auf Rang zwei der deutschen Bestenliste und hat gute Chancen auf einen Staffeleinsatz in München. Auch Korinna Fink und Sebastian Gatzka können sich als letztjährige EM-Teilnehmerin noch Hoffnungen auf eine Staffel-Teilnahme machen.

10. Juni

Sechs Hessenmeister-Titel für LG Eintracht Frankfurt

Bei den hessischen Mehrkampf-Meisterschaften in Bad Sooden-Allendorf holten die Athleten der LG Eintracht Frankfurt sechs Titel und drei weitere Medaillen. Silke Bachmann konnte nach einer Fußverletzung im letzten Jahr wieder einen kompletten Siebenkampf bestreiten und wurde mit 5191 Punkten hessische Meisterin. Silke startete mit 15,27 Sekunden über 100 Meter Hürden. Dann sprang sie 1,68 Meter hoch und stieß die Kugel auf 12,22 Meter. Mit 26,85 Sekunden beendete sie den ersten Tag über 200 Meter. Starke 5,69 Meter im Weitsprung und 43,54 Meter mit dem Speer brachten weitere Punkte, ehe 2:32,32 Minuten über 800 Meter den Siebenkampf vollendeten. Romy Gersdorf wurde mit 3216 Punkten Vierte bei den Frauen.

Nicola Herrlitz gewann Gold im Siebenkampf der Juniorinnen. Mit 4594 Punkten lag sie am Ende über 300 Punkte vor der Zweitplatzierten. Besonders stark die Verbesserung im Speerwerfen auf 40,21 Meter. Mit 15,12 Sekunden über 100 Meter Hürden hatte Nicola den Siebenkampf begonnen. Es folgten 1,56 Meter im Hochsprung, 9,52 Meter im Kugelstoßen und 27,13 Sekunden über 200 Meter. Den zweiten Tag begann sie mit sehr guten 5,21 Meter im Weitsprung, ließ den 40-Meter-Wurf mit dem Speer folgen und beendete den Mehrkampf mit 2:38,33 Minuten über 800 Meter. Katharina Schmäh belegte mit 3429 Punkten Rang sechs. Silke Bachmann, Nicola Herrlitz und Katharina Schmäh holten mit 13.204 Punkten auch den Mannschaftstitel nach Frankfurt.

Rainer Groh gewann den Titel im Fünfkampf der männlichen Jugend A mit 3620 Punkten. Im Zehnkampf reichte es für Rainer am Ende zu Rang drei mit 6553 Punkten. Seine besten Disziplinen hatte er im Weitsprung mit 6,83 Meter, im Hochsprung mit 1,93 Meter und über 100 Meter mit 11,42 Sekunden. Im Zehnkampf der Junioren holte Martin Dudek Silber mit 6450 Punkten, nur 38 Zähler hinter dem Sieger Jeremy Süßle (TSV Friedberg/Fauerbach). Martin hatte seine besten Disziplinen über 400 Meter mit 50,98 Sekunden und im Stabhochsprung mit 4,20 Meter.

Im Achtkampf der Schüler M14 holte sich Aron Schreiner souverän den Titel. Mit 4469 Punkten steigerte Aron seine Bestleistung um mehr als 200 Punkte und ließ damit Marius Weber (MTG Urberach) um 51 Punkte hinter sich. Aron beeindruckte vor allem mit einer Steigerung im Weitsprung um 46 Zentimeter auf jetzt 6,15 Meter und im Diskuswerfen auf 42,59 Meter. Über 80 Meter Hürden lief er 11,69 Sekunden, im Kugelstoßen lieferte er 11,86 Meter ab. Im Hochsprung verbesserte er sich um fünf Zentimeter auf 1,57 Meter, im Stabhochsprung auf sehr gute 3,40 Meter. Der Speer landete bei 39,64 Meter und die 1000 Meter lief Aron in 3:24,87 Minuten. Gute Aussichten auf eine Top-Ten-Platzierung bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Achtkampf Mitte August in Lage.

Dafür hat sich auch schon Steffen Bonnmann qualifiziert, der in Bad Sooden-Allendorf Platz zwei bei den Schülern M15 belegte und mit 4545 Punkten nur knapp unter seiner Bestleistung. Steffens Einzelleistungen: 11,43 Sekunden über 100 Meter, 5,97 Meter im Weitsprung, 13,18 mit der Kugel, 1,73 Meter im Hochsprung, 31,27 Meter mit dem Diskus, 3,20 Meter im Stabhochsprung, 35,25 Meter mit dem Speer und eine neue Bestzeit über 1000 Meter (2:57,68 Minuten). Dominic Harisch wurde bei den 14-Jährigen Sechster mit 3458 Punkten. Mit 12.472 Punkten wurden Steffen Bonnmann, Aron Schreiner und Dominic Harisch souverän Hessischer Meister in der Achtkampf-Mannschaft. Zur Mannschafts-Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften fehlen leider immer noch 28 Punkte.

Kathrin Klaas gewinnt in Schönebeck

Beim Werfermeeting in Schönebeck setzte sich Kathrin Klaas bei den Frauen mit 69,22 Meter durch. Auf Rang zwei landete Susanne Keil (TSV Bayer 04 Leverkusen/67,87 Meter) und ihrer Vereinskameradin Andrea Bunjes (67,43 Meter) durch. „Es waren gute Bedingungen, aber ich wollte vielleicht zuviel. So flog der Hammer nicht über die 70 Meter hinaus. Und anfangs war heute der Wettkampf auch etwas holprig. Aber meine Ziel bleibt klar Osaka, und dort will ich Leistung zeigen“, so Kathrin Klaas. Im Wettkampf der Juniorinnen belegte Katrin Falter mit 57,12 Meter Rang vier vor Kristin Steinert, die auf 54,45 Meter kam.

08. Juni

Heidler stark in Russland

Betty Heidler belegte beim Meeting im russischen Zhukovskiy Rang drei hinter der Hammerwurf-Weltrekordlerin Tatjana Lysenko und Gulfiya Khanafeyeva (beide Russland) Rang drei. Lysenko siegte mit 77,01 Meter und unterstrich ihre Vormachtstellung im Hammerwerfen der Frauen. Khanafeyeva kam mit 74,32 Meter auf Rang zwei vor Betty Heidler, die 73,23 Meter warf und sich im international starken Feld behauptete.

Beim Domspitzmilchmeeting in Regensburg steigerte Stefan Kuhlee seine 100-Meter-Leistung auf 10,60 Sekunden und gewann den B-Endlauf. Über 200 Meter lief Stefan 21,42 Sekunden. Bei ihrem Debüt über 3000 Meter Hindernis kam Simret Restle nach 10:21,53 Minuten ins Ziel und belegte Rang vier. Insgesamt war sie hinter Lokalmatadorin Susi Lutz zweitbeste deutsche Läuferin. Natascha Schmitt lief in 11:26,48 Minuten auf Rang zwölf. Nicola Berz belegte über 1500 Meter der weiblichen Jugend A in 4:55,73 Minuten Rang vier.

Katrin Falter gewinnt in St. Pölten

Im österreichischen St. Pölten gingen die Hammerwerferinnen Katrin Falter und Kristin Steinert an den Start. Katrin gewann den Wettbewerb mit 55,98 Meter vor der Österreicherin Julia Siart (52,04 Meter/SVS Schwechat). Kristin belegte mit 51,69 Meter Rang vier.


Saison-Aus für Christian Duma

400-Meter-Hürdenläufer Christian Duma wird in dieser Saison keine Starts absolvieren. Hartnäckige Achillessehnenprobleme zwingen den deutschen Meister über 400 Meter Hürden der Jahre 2003, 2004, 2005 zum Abbruch der Saison, bevor sie überhaupt so richtig für ihn begonnen hat. „Seit dem Trainingslager im Frühjahr in Südafrika habe ich wieder Schmerzen an beiden Sehnen. Darum habe ich mich entschieden, in diesem Sommer nicht zu starten und stattdessen die Verletzung in aller Ruhe auszukurieren“, erklärte der 25-Jährige.

07. Juni

Stefan Kuhlee schnell über 200 Meter

An Fronleichnam starteten die Sportler der LG Eintracht Frankfurt bei Sportfesten in Heidelberg und Heusenstamm. Beim Heidelberg Cup überzeugte vor allem Stefan Kuhlee, der über 200 Meter bei 2,2 Meter/Sekunde Gegenwind ordentliche 21,25 Sekunden sprintete und damit den Sprintcup vor Harry Adu-Mfum (LT DSHS Köln/21,48 Sekunden) gewann. Über 100 Meter wurde Stefan hinter dem Kölner in 10,82 Sekunden Zweiter.

In Heusenstamm gewann Simon Wallenborn die 400 Meter in 50,15 Sekunden. Reiner Schubert siegte im Hochsprung mit 2 Meter, ebenso wie Tristan Borschert bei der männlichen Jugend A. Im Diskuswerfen der Männer war Karsten Keller mit 38,78 Meter der Beste, im Speerwerfen Pascal Thaler mit 57,53 Meter.

Bei der männlichen Jugend B holten Aaron Heid (11,29 Sekunden) und Marc-John Dombrowski (11,37 Sekunden) einen Doppelsieg über 100 Meter. Lisa Hübner siegte bei den gleichaltrigen Mädchen über 200 Meter in 26,42 Sekunden. Über 1000 Meter der Schüler lagen auch zwei Sportler der LG Eintracht Frankfurt vorne: die Altersklasse M15 gewann Steffen Sander in 2:56,27 Minuten, in der Klasse M14 siegte Max Hess in 3:02,63 Minuten.

06. Juni

Simret Restle mit deutscher Jahresbestzeit über 3000 Meter

Simret Restle ging beim Abendsportfest in Pfungstadt an den Start und lief dort über 3000 Meter eine neue deutsche Jahresbestzeit. In 9:05,99 Minuten unterbot sie den zehn Jahre alten Stadionrekord einer Japanerin um drei Sekunden und steigerte ihre eigene Bestzeit um satte 16 Sekunden. Eine gute Grundlage für den angepeilten Start über 3000 Meter Hindernis.

05. Juni

Gaba in Kassel mit schneller Stadionrunde

Beim Askina-Meeting in Kassel hat Kamghe Gaba mit einer schnellen Stadionrunde überzeugt. In 45,84 Sekunden lief er die drittschnellste Zeit seiner Karriere. Nur bei seinem deutschen Meistertitel 2006 in Ulm (45,47 Sekunden) und im Halbfinale der Europameisterschaften von Göteborg (45,77 Sekunden) war Kamghe bislang schneller.

Sieger des 400-Meter-Laufes in Kassel wurde der Wattenscheider Bastian Swillims, der in 45,72 Sekunden zwölf Hundertstel Sekunden vor Kamghe lag und sich damit den Einzelstartplatz für den Europacup sicherte.

Auch Sebastian Gatzka konnte sich gegenüber dem Saisonbeginn steigern und lief in 46,79 Sekunden auf Rang sieben. Ebenfalls Siebte wurde Tina Klein über 100 Meter Hürden in 13,71 Sekunden. Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch trat dieses Mal im Einzelrennen über 110 Meter Hürden an und steigerte seine Bestzeit um über eine Zehntelsekunde auf 14,10 Sekunden. Im Weitsprung der weiblichen Jugend A erreichte Xenia Atschkinadze wenige Tage nach ihren windunterstützten 6,42 Meter von Dillingen dieses Mal 5,92 Meter.

27. Mai

Behrenbruch mit 8199 Punkten

Beim Mehrkampfmeeting im österreichischen Götzis hat Pascal Behrenbruch seine WM-Ambitionen unterstrichen. Mit 8199 Punkten blieb er nur zehn Zähler hinter seiner persönlichen Bestleistung zurück, die er bei den Europameisterschaften im letzten Jahr in Göteborg aufgestellt hatte. Nach Hallen-Weltmeister André Niklaus (8340 Punkte/5.) und Norman Müller (8255 Punkte/7.) war Pascal damit drittbester Deutscher und hat gute Karten im Kampf um die drei WM-Tickets.

Er begann seinen Zehnkampf mit sehr guten 10,93 Sekunden über 100 Meter und blieb nur knapp über seiner Bestzeit von 10,90 Sekunden. Beim Weitsprung setzte Pascal für ihn starke 7,32 Meter in den Sand – allerdings mit ein wenig zu viel Rückenwind (2,2 m/s), so dass die Weitsprungleistung nicht bestenlistentauglich ist, ihm aber viele Punkte bescherte. Mit 15,59 Meter im Kugelstoßen und schwachen 1,94 Meter im Hochsprung ging es weiter, ehe Pascal zum Abschluss des ersten Tages die 400 Meter in 49,15 Sekunden lief.

In den zweiten Tag startete er mit 14,25 Sekunden über die 110 Meter Hürden (Bestzeit: 14,22 Sekunden) und ließ mit dem Diskus 47,91 Meter folgen. Im Stabhochsprung überquerte Pascal 4,30 Meter, ehe er den Speer auf die neue Bestweite von 67,48 Meter segeln ließ. Nach 4:39,95 Minuten über 1500 Meter war er im Ziel des Zehnkampfes von Götzis und bei 8199 Punkten.


Drei Mal WM-Norm im Hammerwerfen

Beim Hammerwurfmeeting in Fränkisch-Crumbach haben Betty Heidler, Kathrin Klaas und Andrea Bunjes die WM-Norm von 69,50 Meter übertroffen. Heidler und Klaas haben die Norm jetzt bereits die erforderlichen zwei Mal in der Tasche, Andrea Bunjes ein Mal bei einem Normwettkampf und einmal bei einem Sportfest in Dortmund.

Betty Heidler zeigte erneut eine stabile Serie und siegte am Ende mit 75,21 Meter. Alle sechs Würfe waren gültig und über 70 Meter. Ihren deutschen Rekord aus dem letzten Jahr (76,55 Meter) konnte sie noch nicht angreifen, dafür verbesserte Betty ihren Platzrekord aus dem Vorjahr, der damals noch deutscher Rekord war, um sieben Zentimeter.

Kathrin Klaas machte es äußerst spannend und produzierte erst einmal drei ungültige Würfe. Da nur acht Teilnehmerinnen in der Wertung waren, kam sie aber auch so in den Endkampf und legte nach 69,17 Meter im vierten, 71,17 Meter im fünften Versuch hin und wurde Zweite. Susanne Keil (Leverkusen/70,00 Meter) belegte Rang drei vor Andrea Bunjes, die 69,91 Meter warf – soweit wie seit 2004 nicht mehr. Zu ihrer Bestleistung von den Olympischen Spielen in Athen fehlen jetzt nur noch 82 Zentimeter.

Im Wettbewerb der Juniorinnen konnte Katrin Falter ihre guten Trainingsleistungen in eine neue persönliche Bestleistung von 59,18 Meter umsetzen. Damit wurde sie Dritte vor Kristin Steinert, die auf 58,18 Meter kam. Rachel Akers steigerte sich auf 56,50 Meter.

Ariane Friedrich über 1,93 Meter

In Rehlingen startete der Deutsche Meister 2006 über 400 Meter, Kamghe Gaba, in die Freiluftsaison. In 47,00 Sekunden kam er hinter Bastian Swillims (Wattenscheid/46,22 Sekunden), Simon Kirch (Saar 05/46,74 Sekunden) und Ingo Schultz (Leverkusen/46,80 Sekunden) als viertbester Deutscher und insgesamt Sechster ins Ziel. Sebastian Gatzka lief in 47,60 Sekunden auf Rang neun.

Ariane Friedrich übersprang bei schlechten Witterungsbedingungen als Hochsprungsiegerin 1,84 Meter, ihr Disziplin-Kollege Martin Günther kam als Achter auf 2,10 Meter. Am Samstag gewann Ariane Friedrich das Hochsprungmeeting in Zweibrücken mit der deutschen Jahresbestleistung von 1,93 Meter. An der WM-Norm von 1,95 Meter scheiterte sie noch knapp.

In Wesel gewann Xenia Atschkinadze den Weitsprung der weiblichen Jugend A mit 6,11 Meter. Bei der Kurpfalzgala in Weinheim sprintete Stefan Kuhlee die 100 Meter im Endlauf in 10,64 Sekunden (Vorlauf 10,62 Sekunden) und lief damit die fünftschnellste Zeit. Über 200 Meter kam er in 21,42 Sekunden ins Ziel. Tina Klein lief im 100-Meter-Hürden-Vorlauf 13,70 Sekunden.

Schüler-Mehrkämpfer schaffen DM-Norm im Achtkampf

Für die Schüler aus der Mehrkampfgruppe von Daniel Limburger ging es in Gießen um die Norm für die Deutschen Schülermeisterschaften im Achtkampf und sie schafften es. Steffen Bonnmann (M15/4425 Punkte) und Aron Schreiner (M14/4262 Punkte) dürfen bei den nationalen Titelkämpfen Mitte August in Lage teilnehmen.

Besonders gut waren die Ergebnisse im Stabhochsprung, wobei Steffen 3,20 Meter und Aron sogar 3,30 Meter im jeweils ersten Stabhochsprungwettkampf sprangen. Steffen Bonnmann verzeichnete insgesamt sechs Einzelbestleistungen, wobei die 3:01,88 Minuten über 1000 Meter am meisten herauszuheben sind. Im Hochsprung lieferte er gewohnt gute 1,80 Meter ab. Aron Schreiner machte drei Einzelbestleistungen, kann aber ebenso wie Steffen in allen Disziplinen noch deutlich zulegen, sind die beiden doch in vielem noch Neulinge.

Mit Dominic Harisch, der in der M14 mit 3511 Punkten einen soliden Wettkampf machte, kam die Mannschaft auf 12.361 Punkte und verpasste damit die Mannschafts-Norm (12.500 Punkte)für die Deutschen Meisterschaften noch knapp. Doch in zwei Wochen bei den Hessischen Meisterschaften im Achtkampf soll auch diese Marke geknackt werden.

23. Mai

Bestzeiten für Restle, Schmitt und Berz

Simret Restle ist beim "Mini-Internationalen" in Koblenz zu einer neuen Bestzeit über 5000 Meter gelaufen. In 16:03,29 Minuten verbesserte sie ihre alte Zeit um zwölf Sekunden und lief auf Rang zwei in der aktuellen deutschen Bestenliste. Die späte Startzeit von 23 Uhr und das weit auseinander gerissene Feld verhinderten eine Steigerung und die 16-Minuten-Marke.

Auch Natascha Schmitt rannte in Kobelenz zu einer neuen Bestzeit über 5000 Meter. In 17:49,84 Minuten steigerte die 21-Jährige ihre persönliche Bestleistung um sechs Sekunden, war aber mit dem Rennverlauf nicht ganz zufrieden, lag sie doch zwischenzeitlich auf schnellerem Kurs.

Über 1500 Meter der weiblichen Jugend A wurde Nicola Berz 5. Sie lief in 4:51,21 Minuten zu einer neuen persönlichen Bestzeit. Damit verpasste sie die Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm nur um eine Sekunde.

20. Mai

Jugendmannschaften holen Mannschaftstitel

Beim HLV DJMM Endkampf holen sich beide A-Jugend Teams den Titel. Die männliche Jugend setzte sich dabei gegen eine starke Startgemeinschaft Darmstadt/GroßGerau/Alsfeld durch und steigerte dabei ihre am 05.05. erzielte Punktzahl um weitere 300 Punkte. Die Gesamtpunktzahl von 15.589 Punkten sollte jetzt auch einen sicheren Platz im Deutschen Finale im September bedeuten, wo die besten acht Mannschaften teilnehmen dürfen. Sicherlich ist dieser Erfolg auch den Athleten zu verdanken, die zu Gunsten der Mannschaft auf andere Wettkämpfe wie Halle und Bernhausen verzichtet haben. Vielen Dank dafür.

Die weibliche Jugend setzte sich souverän gegen die Mannschaft der TSG Gießen Wieseck durch und erzielte eine für die Trainerschaft überraschend hohe Punktzahl von 10.622 Punkten. Diese Punktzahl bedeutete in den letzten Jahren ca. Platz 10 in Deutschland, mit etwas Glück könnte hier der Weg ins Finale noch geschafft werden. Da die Mannschaft noch sehr jung ist (2/3 sind noch B-Jugend), sollte das Erreichen des Deutschen Endkampfes ein erklärtes Ziel für 2008 sein.

Eine offizielle Ergebnisliste liegt leider noch nicht vor, deshalb sind die Punktzahlen vorläufig.

20. Mai

Heidler und Klaas überzeugen mit WM-Norm

Betty Heidler macht 2007 mit den Superlativen weiter, mit denen sie die vergangene Saison beendet hat. Bei den Halleschen Werfertagen überzeugte sie mit der zweiten Erfüllung der WM-Norm (69,50 Meter) in acht Tagen: mit 75,77 Meter gewann Betty den Wettkampf vor ihrer Vereinskameradin Kathrin Klaas, die sich auf überzeugende 73,45 Meter steigerte.

Betty begann ihre Serie mit 72,38 und 74,31 Meter, ehe der weiteste Wurf auf 75,77 segelte. Danach folgten noch drei 75er: 75,34, 75,17 und 75,03 Meter – eine mehr als stabile Serie, die Hoffnung auf Ausrutscher nach oben und eine neue Bestleistung (die alte steht bei 76,55 Meter) macht.

Kathrin Klaas hatte sich am Mittwoch in Dortmund auf 72,57 Meter gesteigert, der Wettkampf zählte aber nicht als WM-Quali-Wettkampf. Ihre erste Normerfüllung holte Kathrin jetzt mit den 73,45 Meter nach. Bereits im zweiten Versuch flog ihr Hammer auf die neue Bestweite. Im fünften Durchgang legte Kathrin noch 71,83 Meter nach.

Da die polnische Olympiasiegerin Kamila Skolimowska nur auf 73,22 Meter kam, siegte Betty Heidler in Haller vor Kathrin Klaas. Andrea Bunjes konnte ihre Form vom Mittwoch in Dortmund (69,54 Meter) nicht im Quali-Wettkampf zeigen und belegte hinter Susanne Keil (Sechste mit 67,61 Meter) Rang sieben mit 65,66 Meter.

Heinrich Seitz belegte im Diskus-B-Wettbewerb der Männer mit 55,19 Meter Rang vier. Alexandra Göbel kam im Diskus-B-Wettbewerb der Frauen auf 44,12 Meter und Rang zehn. Bei den Hammerwurf-Juniorinnen platzierte sich Kristin Steinert mit 57,76 Meter als Sechste vor Katrin Falter, die mit 57,23 Meter Siebte wurde. Rachel Akers belegte mit 52,01 Meter Rang elf.

Beim Stadionfest der LG Mörfelden-Walldorf sprintete Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch eine Woche vor der ersten WM-Qualifikation in Götzis/Vorarlberg neue Hürdenbestzeit. Nach 14,23 Sekunden im ersten Lauf, steigerte er sich im zweiten Lauf über 110 Meter Hürden noch mal auf 14,22 Sekunden. Im Stabhochsprung überquerte Pascal 4,30 Meter, mit dem Speer erzielte er sehr gute 66,38 Meter und verfehlte seine Bestleistung nur um wenige Zentimeter.

17. Mai

Fünf Medaillen bei Hessischen Langstaffelmeisterschaften

Bei den hessischen Langstaffelmeisterschaften am Donnerstag in Neu-Isenburg holte die weibliche Jugend A der LG Eintracht Frankfurt über 3 x 800 Meter den Titel. Alisa Berger, Nicola Berz und die B-Jugendliche Lisa Hübner waren in 7:19,69 Minuten am schnellsten.

Die A-Schüler gewannen über 3 x 1000 Meter Silber. Jakob Schaefer-Brand, Yannik Stenzel und Steffen Sander liefen 8:30,10 Minuten. Die B-Jugendstaffel war in 8:17,95 Minuten etwas schneller und wurde Dritter. Hier brachten Nico Prokop, Aymeric Damour und David Löffler den Staffelstab ins Ziel.

Ebenfalls Dritte wurde die 4 x 400 Meter Staffel der männlichen Jugend A, die mit Aaron Heid, Nabil el Moussaoui, Dominik Bleser und Marc-John Dombrowski 3:28,70 Minuten benötigte. Auch die Damenstaffel über 3 x 800 Meter lief mit Svenja Widmann, Melanie Buhtz und Natascha Schmitt in 7:44,32 Minuten auf Rang drei.

Martin Günther springt 2,14 Meter

Beim Hochsprungmeeting in Eppingen wurde Martin Günther am Himmelfahrtstag Zweiter mit 2,14 Meter hinter dem höhengleichen Matthias Franta (USC Mainz). Ariane Friedrich übersprang 1,85 Meter.

16. Mai

Klaas und Bunjes übertreffen WM-Norm

Nur wenige Tage nach Betty Heidlers 73,56 Meter in Doha/Katar haben auch Kathrin Klaas und Andrea Bunjes erstmals in dieser Saison die WM-Norm von 69,50 Meter übertroffen. Beim Hammerwurf-Meeting in Dortmund steigerte sich Kathrin Klaas auf die neue persönliche Bestweite von 72,57 Meter und verbesserte sich damit um 90 Zentimeter.

Andrea Bunjes warf 69,54 Meter und damit so weit wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr, als sie bei den Olympischen Spielen in Athen 70,73 Meter erzielte und Elfte wurde. Kleiner Wehrmutstropfen: der Wettkampf in Dortmund zählte nicht zu den offiziellen Norm-Wettkämpfen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, so müssen beide noch zwei Mal die Norm übertreffen, um eine Chance zu haben, in Osaka dabei zu sein. Die nächste Gelegenheit bietet sich schon am Samstag beim Werfertag in Halle an der Saale, wo auch Betty Heidler mit dabei sein wird.

14. Mai

Xenia Atschkinadze startet mit Paukenschlag

Xenia Atschkinadze ist mit einem Paukenschlag in die Saison gestartet. Die A-Jugendliche sprang bei den Kreismeisterschaften des Kreises Marburg-Biedenkopf außer Konkurrenz 6,23 Meter weit. Damit pulverisierte Xenia ihre alte Bestleistung um 18 Zentimeter.

Mit dieser Weite stellte sie zugleich unter Beweis, dass die DLV-Norm für die Junioren-Europameisterschaften in Hengelo/Niederlande (19. bis 22. Juli) von 6,20 Meter für sie machbar ist. Die Weite von Marburg zählt für die EM-Quali nicht, da es kein offizieller Qualifikationswettkampf war.

Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch testete in Marburg in Richtung Zehnkampfmeeting in Götzis am Pfingstwochenende. Über 400 Meter lief er starke 49,86 Sekunden und profitierte dabei von der Tempoarbeit seines Vereinskameraden Martin Dudek. Martin kam schließlich nach 51,54 Sekunden ins Ziel – für ihn auch noch eine sehr gute Zeit. Im Weitsprung erzielte Pascal Behrenbruch 6,82 Meter und zeigte sich gerüstet für die WM-Qualifikation in Vorarlberg in zwei Wochen.

Beim Meeting der krummen Strecken im württembergischen Pliezhausen gingen mit Stefan Kuhlee und Tina Klein nur zwei Eintracht-Athleten an den Start. Sebastian Gatzka musste wegen einer Erkältung auf seinen Saisoneinstieg erst einmal verzichten. Stefan Kuhlee präsentierte sich über 150 Meter in 15,96 Sekunden (Platz sechs) und über 300 Meter in 34,21 Sekunden.

Tina Klein sprintete über 100 Meter Hürden in ihren ersten Saisonrennen 13,82 und 13,87 Sekunden. In beiden Läufen musste sie sich Nadine Hildebrand (LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg/13,61 und 13,71 Sekunden) geschlagen geben.

12. Mai

Betty Heidler wirft WM-Norm

Hammerwerferin Betty Heidler ist prächtig in die Saison gestartet. Gleich bei ihrem ersten Wettkampf, dem Grand Prix-Meeting in Doha (Katar) konnte sie die DLV-Norm (69,50 Meter) für die Weltmeisterschaften in Osaka (Japan) übertreffen. Mit 73,56 Meter wurde sie Vierte hinter der Überraschungssiegerin Kamila Skolimowska (Polen/76,83 Meter), Weltrekordlerin Tatjana Lysenko (Russland/75,73 Meter) und Ivana Brkljacic (Kroatien/74,62 Meter).

06. Mai

Silber und Bronze für Schmitt und Restle

Simret Restle und Natascha Schmitt überzeugen bei den Deutschen Langstreckenmeisterschaften in Zeulenroda und gewinnen zwei Medaillen für die LG Eintracht Frankfurt. Die Vorjahresdritte bei den Frauen, Simret Restle, konnte auch in diesem Jahr zur Bronzemedaille laufen. Bei schwierigen Wetter- bzw. Windbedingungen musste die Wiesbadenerin im Eintracht-Trikot nur Sabrina Mockenhaupt (Kölner Verein für Marathon/31:56,09 Minuten) und Irina Mikitenko (TV Wattenscheid/32:42,95 Minuten) an sich vorbei lassen.

In 34:05,56 Minuten war Simret zwar langsamer als beim Paderborner Osterlauf auf der Straße (10 km in 33:04 Minuten), verbesserte ihre Bahn-Bestzeit aber um rund 30 Sekunden und etablierte sich weiter in der deutschen Spitzenklasse der Frauen, nachdem sie 2006 schon die überragende deutsche Juniorin war.

Natascha Schmitt ließ sich von den Bedingungen gar nicht beeindrucken und legte mit 37:13,80 Minuten eine neue Bestzeit hin. Damit lief sie zu ihrer ersten nationalen Einzelmedaille: Hinter Katharina Becker (LG badenova Nordschwarzwald/36:18,97 Minuten) holte Natascha Silber bei den Juniorinnen. In der Frauenwertung reichte diese Zeit noch zu Rang neun.

29. April

Grohmann hessische Meisterin – Schüler mit DM-Normen im Blockwettkampf

Bei den Hessischen Meisterschaften im Straßenlauf in Marburg gewannen die Sportler und Sportlerinnen der LG Eintracht Frankfurt drei Medaillen. Katharina Grohmann siegte über zehn Kilometer der Juniorinnen in 42:17 Minuten. Antina Neugebauer war in 40:13 Minuten zwar deutlich schneller, gewann in der weiblichen Jugend A damit aber Silber. Ebenso Silber holte Yannik Stenzel über fünf Kilometer der Schüler M15 in 17:32 Minuten. Die Topläuferinnen der LG Eintracht Frankfurt waren in Marburg nicht am Start – sie bereiten sich auf die Deutschen 10.000-Meter-Meisterschaften nächstes Wochenende in Zeulenroda vor.

Die Schüler starteten in Gießen in die Saison und absolvierten dort einen Blockwettkampf. Überragender Eintrachtler und auch überragender Sieger war Aron Schreiner, der mit knapp 300 Punkten Vorsprung den Block Wurf der M14 dominierte. Mit sehr guten 2827 Punkten übertraf er die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften (2375 Punkte) sehr deutlich. Aron stellte gleich vier persönliche Bestleistungen auf, besonders hervorzuheben sind die 11,85 Sekunden über 80 Meter Hürden und die 12,19 Meter im Kugelstoßen.

Steffen Bonnmann belegte im Block Sprint/Sprung der M15 den zweiten Platz mit 2846 Punkten. Dabei waren seine 1,82 Meter im Hochsprung überragend und auch über die 80 Meter Hürden lieferte er mit 11,58 Sekunden eine starke Zeit ab. Auch Steffen erfüllte die DM-Norm (2800 Punkte), allerdings wollen sowohl Aron als auch Steffen sich noch im Achtkampf für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren.

Dominic Harisch machte einen guten Wettkampf und verpasste die Norm für die Hessischen Meisterschaften im Block Sprint/Sprung der M14 nur um drei Punkte (2297 Punkte). Die B-Schüler absolvierten einen Fünfkampf. Lisa Schröter erzielte bei den W13 2199 Punkte, Jonathan Borsch bei den M13 1882 Punkte und Elisabeth Rehberger bei den W12 1974 Punkte.

24. April

Knobel überzeugt beim Werfertag

Mit guten Leistungen sind die Sportler beim 3. Werfertag der LSG Goldener Grund in die Sommersaison gestartet. Herausragender Athlet in Niederselters war einmal mehr Jan Felix Knobel. Der Mehrkämpfer gewann das Diskuswerfen der männlichen Jugend A mit 46,65 Meter vor Richard Seitz, der auf 46,50 Meter kam. Im Kugelstoßen probierte sich Jan Felix zum ersten Mal mit der Männerkugel im Wettkampf und erreichte beachtliche 14,56 Meter. Damit belegte er Rand zwei hinter Joachim Bremser (TV Bad Schwalbach / 16,33 Meter).

Oertel gewinnt Hammerwerfen
Martin Dudek wurde mit 12,78 Meter Vierter, Tobias Werner mit 12,08 Meter Sechster. Im Diskuswerfen der Männer reichte es für Tobias (35,94 Meter) zu Rang sechs, für Martin (35,35 Meter) zu Platz sieben. Das Hammerwerfen der Männer gewann Altmeister Stephan Oertel mit 48,24 Meter.

Labisch mit dem Diskus stark
Mario Labisch gewann das Diskuswerfen der männlichen Jugend B mit 49,92 Meter und blieb damit nur knapp unter seiner Bestleistung. Im Kugelstoßen lief es nicht ganz so gut: 15,93 Meter bedeuteten Rang zwei.

Weckmüller mit Bestleistung
Bei der weiblichen Jugend B siegte Sandra Weckmüller mit neuer Bestleistung von 11,86 Meter im Kugelstoßen. Im Diskuswerfen gewann Christiane Wend mit 34,46 Meter vor Sandra mit 32,57 Meter. Im Hammerwerfen wurde Christiane Dritte mit 33,95 Meter. Svenja Kern war beste Hammerwerferin bei den Schülerinnen W15 mit 34,66 Meter.

22. April

Nachwuchs startet erfolgreich in die Saison

Am Samstag begann für unsere Schüler/innen mit einem Blockwettkampf die Sommersaison in Montabaur. Bei bestem Leichtathletikwetter wurden viele neue persönliche Bestleistungen aufgestellt und Normen für Hessische- und Deutsche Meisterschaften erfüllt.
Tara Smirny (W15) glänzt mit 4 persönlichen Bestleistungen im Block Lauf und erreichte damit eine Punktzahl von 2739 Punkten. Damit fehlten ihr nur 27 Punkte zum Hessischen Rekord. Im Block Lauf der W15 war neben Tara auch Carina Haase mit am Start. Carina verpasste die DM-Norm nur um 2 Punkte und kam somit auf 2398 Punkte. Ihre Leistung ist um so höher einzuschätzen, weil sie vor einer Woche noch mit Grippe das Bett hüten musste.

Die zweite DM-Norm schaffte Steffen Sander (M15) ebenfalls im Block Lauf mit 2462 Pkt. In einem beherzten 2000m Rennen schaffte Steffen auch noch die Laufnorm für die Deutschen Meisterschaften und beendete das Rennen nach 6:25,05 min.. Im gleichen Block war Jakob Schaefer-Brand (M15) mit am Start und überzeugte mit 2285 Punkten.
Im Block Lauf der W13 gab es einen Doppelsieg durch Lena Christ (2415 Punkte) und Kira Weinberg (2255 Punkte).

10. April

Simret Restle mit neuer 10 km-Bestzeit

Simret Restle ist beim Paderborner Osterlauf über zehn Kilometer auf Rang zwei gelaufen. In 33:04 Minuten steigerte die 22-Jährige ihre alte Bestzeit (34:08 Minuten) um mehr als eine Minute.

Simret Restle lief hinter der Siegerin Peninah Arusei aus Kenia (31:46 Minuten) ins Ziel und konnte zahlreiche gute Athletinnen hinter sich lassen. So zum Beispiel die deutsche Marathonläuferin und Teilnehmerin an der letzten EM Claudia Dreher und vier starke Kenianerinnen.

17. Mrz

Kathrin Klaas Fünfte in Jalta

Hammerwerferin Kathrin Klaas hat bei der 7. European Winterwurf-Challenge Rang fünf belegt. Mit Saisonbestleistung von 68,05 Meter überzeugte die 23-Jährige in Jalta/Ukraine mit einer Topweite in einem Weltklassefeld.

Siegerin wurde die Französin Manuela Montebrun, die mit 72,65 Meter vor Weltrekordlerin Tatjana Lysenko (72,05 Meter) lag. Dahinter war es sehr eng: Ester BAlassini (Italien/68,70 Meter) landete auf Platz drei vor Stephanie Falzon (Frankreich/68,68 Meter) und eben Kathrin Klaas.

Auf den Rängen dahinter so klangvolle Namen wie die Rumänin Mihaela Melinte und Clarissa Claretti aus Italien. Susanne Keil (TSV Bayer Leverkusen) wurde mit 64,55 Meter Neunte.

10. Mrz

DM-Silber für Simret Restle

Simret Restle ist erfolgreich in die Saison gestartet. Bei den Deutschen Meisterschaften im Crosslauf in Ohrdruf lief sie zu Silber bei den Frauen. Die überragende Juniorin im nationalen Bereich des letzten Jahres musste sich nur Sabrina Mockenhaupt geschlagen geben. Die Siegerländerin gewann über die 5300 Meter lange Strecke in 17:21 Minuten souverän vor Simret Restle (17:47 Minuten) und Julia Hiller (18:23 Minuten). Mitfavoritin Irina Mikitenko musste das Rennen aufgeben.

Simret Restle kam direkt aus einem zweimonatigen Trainingslager in Kenia, wo sie sich auf die Saison vorbereitet hat. „Ich will nun im Sommer angreifen“, kündigte die Läuferin weitere schnelle Rennen an. Für Natascha Schmitt reichte es im gleichen Rennen in 19:29 Minuten zu Rang 18. In der Juniorinnen-Wertung bedeutete dies Platz neun. Nicola Berz belegte bei den Juniorinnen in 20:55 Minuten Rang 18, Svenja Widmann kam – gesundheitlich angeschlagen - in 24:17 Minuten ins Ziel und wurde damit 24. bei den Juniorinnen.

In der Mannschaftswertung gab es so noch zwei weitere Medaillen für die Eintrachtlerinnen zu bejubeln. Die Frauen holten unerwartet die Bronzemedaille mit Simret Restle, Natascha Schmitt und Nicola Berz. Und bei den Juniorinnen konnten die jungen Damen – dieses Mal ohne Simret Restle, die schon „zu alt“ ist – die Silbermedaille aus dem Vorjahr verteidigen. Natascha Schmitt, Nicola Berz und Svenja Widmann, die sich für die Mannschaft ins Ziel kämpfte, liefen zu Silber.

08. Mrz

Kathrin Klaas wirft in Jalta

Hammerwerferin Kathrin Klaas startet für die deutsche Nationalmannschaft beim Winterwurf-Europa-Cup in Jalta (Ukraine). Die Sechste der Europameisterschaften von Göteborg qualifizierte sich beim Ausscheidungswettkampf des DLV Mitte Februar in Kienbaum mit 67,65 Meter für den Winterwurf-Cup. In Kienbaum belegte Kathrin Rang zwei hinter Susanne Keil (TSV Bayer 04 Leverkusen), die mit 67,77 Meter zwölf Zentimeter weiter warf als die Frankfurterin.

Mit 20 deutschen Athleten nach Jalta
Mit insgesamt 20 Athleten fährt der Deutsche Leichtathletik-Verband am 17./18. März in den Badeort auf der Krim, um sich mit den besten europäischen Werfern und Werferinnen zu messen. Der Winterwurf-Cup wird 2007 bereits zum siebten Mal ausgetragen und bietet den Athleten in meist warmen Gegenden eine erste Standortbestimmung in der neuen Wettkampfsaison.

Franka Dietzsch und Steffi Nerius sind dabei
Der Stellenwert des Wettkampfes ist hoch. So tritt die DLV-Mannschaft mit Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch (SC Neubrandenburg) und Speer-Europameisterin Steffi Nerius (TSV Bayer 04 Leverkusen) an. Auch der Ex-Weltmeister im Hammerwerfen Karsten Kobs (ASC Dortmund-Aplerbeck) ist mit von der Partie.

Die deutsche Mannschaft für Jalta:

Kugel
Männer: Sven-Eric Hahn (VfL Sindelfingen)
Frauen: Petra Lammert (SC Neubrandenburg)
Männer U23: Candy Bauer (LV 90 Thum)
Frauen U23: Josephine Terlecki (LG Ohra Hörselgas)

Diskus
Männer: Robert Harting (SCC Berlin)
Frauen: Franka Dietzsch (SC Neubrandenburg), Jana Tucholke (LAZ Leipzig) Männer
U23: Martin Wierig (SC Magdeburg)
Frauen U23: Nadine Müller (Hallesche LAF)

Hammer
Männer: Karsten Kobs (ASC Dortmund-Aplerbeck), Jens Rautenkranz (USC Mainz)
Frauen: Susanne Keil (TSV Bayer Leverkusen), Kathrin Klaas (LG Eintracht Frankfurt
Männer U23: Andreas Sahner (LC asics Rehlingen)
Frauen U23: Melanie Motzenbäcker (MTG Mannheim)

Speer
Männer: Christian Nicolay (TV Wattenscheid)
Frauen: Steffi Nerius (TSV Bayer Leverkusen), Mareike Rittweg (LV 90 Thum) Männer
U23: Franz Burghagen (LG Nike Berlin)
Frauen U23: Linda Stahl (TSV Bayer Leverkusen)

03. Mrz

Die Ergebnisse des 20. Schüler-Hallensporfests sind online.

25. Februar

Cross-Titel für Natascha Schmitt

Bei den Hessischen Crossmeisterschaften in Breuna haben sich die Läufer der LG Eintracht Frankfurt gut in Szene gesetzt. Natascha Schmitt beendete den Lauf der Frauen und Juniorinnen über 4800 Meter hinter Veronika Ullrich (LG Neu-Isenburg/Heusenstamm/18:13 Minuten/W35) als Zweite in 18:51 Minuten. Damit wurde Natascha gleichzeitig Hessische Juniorenmeisterin. Gemeinsam mit Nicola Berz (20:54 Minuten/9. Platz) und Svenja Widmann (19.) belegte Natascha auch in der Mannschaftswertung der Frauen Platz zwei hinter dem PSV Grün-Weiss Kassel.

In der Juniorinnenwertung waren die Frankfurterinnen als einzige Mannschaft angetreten und belegten auch in der Einzelwertung die Ränge zwei (Nicola Berz) und drei (Svenja Widmann). In zwei Wochen geht es bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Ohrdruff um einen guten Abschluss der Wintersaison.

Einen weiteren Meistertitel gab es bei den Schülern M14/15 über 2650 Meter zu bejubeln. Steffen Sander (Platz fünf), Yanik Stenzel (Platz sieben) und Jakob Schaefer-Brand (Platz acht) kamen auf 21 Platzierungspunkte und ließen die LG Reinhardswald (42 Punkte) deutlich hinter sich. Alisa Berger lief über 3800 Meter bei der weiblichen Jugend A in 16:41 Minuten auf Rang vier.

17. Februar

Ariane Friedrich verteidigt Hochsprung-Titel

Ariane Friedrich hat bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig ihren Titel im Hochsprung verteidigt. Die Athletin der LG Eintracht Frankfurt springt seit Wochen von Top-Höhe zu Top-Höhe. In Leipzig standen am Ende 1,92 Meter zu Buche. Damit bezwang sie auch die Europameisterschafts-Teilnehmerin Julia Hartmann (1,90 Meter/Leverkusen) und dürfte das Ticket für die Hallen-EM in Birmingham endgültig klar gemacht haben.

Sophia Sagons sprang bis 1,84 Meter alle Höhen im ersten Versuch und belegte Platz vier. 400-Meter-Läuferin Korinna Fink zog in 54,42 Sekunden in die Finalläufe ein. Dort steigerte sie sich auf 53,72 Sekunden, was in der Endabrechnung Platz vier bedeutete. Eintracht-Neuzugang Martin Günther blieb im Hochsprung mit technischen Problemen bei 2,10 Meter hängen und belegte Platz fünf.

Stefan Kuhlee schaffte über 200 Meter mit der sechsbesten Vorlaufzeit von 21,67 Sekunden den Sprung in einen der beiden gleichberechtigten Finalläufe. Im Finale konnte er sich dann noch einmal steigern und belegte in 21,59 Sekunden als Zweiter seines Laufes Gesamtplatz fünf. Für Stefan Kuhlee das beste Einzel-Ergebnis bei einer Deutschen Aktiven-Meisterschaft bislang. Über 60 Meter war Stefan bereits am Samstag im Zwischenlauf 6,88 Sekunden gelaufen – die zwölftbeste Zeit insgesamt.

Natascha Schmitt lief über 3000 Meter zu einer neuen Bestzeit. In 10:20,43 Minuten belegte sie im Frauenfeld Rang acht.

13. Februar

Kathrin Klaas Zweite bei EC-Ausscheidung

Kathrin Klaas hat am Montag bei der Ausscheidung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für den Winterwurf-Europacup in Yalta (Ukraine – 17./18. März) den zweiten Platz belegt. Die Frankfurter Hammerwerferin musste sich am Ende in Kienbaum mit 67,65 Meter nur um zwölf Zentimeter Susanne Keil (Leverkusen/67,77 Meter) geschlagen geben. Damit verbesserte Kathrin ihre Leistung von den Hessischen Meisterschaften im Januar um einen halben Meter.

Auf Rang drei bei den Frauen landete Andrea Bunjes, die 63,88 Meter warf. Die Irin Rachel Akers, die seit einigen Monaten in Frankfurt bei Michael Deyhle trainiert, startete außer Konkurrenz und erzielte 53,47 Meter. Bereits am Samstag hatten die U23-Juniorinnen im Wurfhaus in Frankfurt-Niederrad ihre Ausscheidung für den Europacup in Yalta absolviert. Hier belegte Kristin Steinert mit 53,65 Meter Rang drei. Katrin Falter wurde mit 53,34 Meter Vierte. Rachel Akers warf – auch hier außer Konkurrenz – 54,02 Meter.

12. Februar

DJM-Silber für Katharina Heinig

Mit ordentlichen Leistungen kehrten die Nachwuchs-Leichtathleten der LG Eintracht Frankfurt von den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen zurück. Erfolgreichste war Katharina Heinig, die über 1500 Meter die Silbermedaille gewann. In 4:34,14 Minuten musste sie nur Anneke Goudefroy (LG Remscheid/4:32,28 Minuten) den Vortritt lassen.

Bei den gleichzeitig ausgetragenen Deutschen Winterwurfmeisterschaften war Mario Labisch der beste Frankfurter. Mit 50,73 Meter wurde er Vierter im Diskuswerfen der B-Jugend und steigerte damit seine Bestleistung um knapp einen Meter. In der männlichen Jugend A kam Richard Seitz nicht über 43,58 Meter und Platz neun hinaus. Sandra Weckmüller schaffte im Speerwerfen der weiblichen Jugend B den Sprung in den Endkampf der besten Acht und wurde mit 38,44 Meter Achte.

Xenia Atschkinadze landete im Weitsprung bei 5,82 Meter und schied damit als Elfte aus – ein wenig ärgerlich für die junge Springerin, denn 6,05 Meter hätten zu Bronze gereicht. Lisa Hübner lief im 800-Meter-Vorlauf in 2:19,29 Minuten auf Rang acht. Jan Felix Knobel sprintete im 60-Meter-Hürden-Vorlauf in 8,15 Sekunden nahe an seine Bestzeit (8,11 Sekunden) heran, verzichtete dann aber auf den Zwischenlauf.

06. Februar

Ariane Friedrich mit Bestleistung

Ariane Friedrich hat bei der Weinheimer Hochsprung Gala eine neue Bestleistung aufgestellt. Mit 1,93 Meter überbot Ariane erneut die Qualifikations-Norm für die Hallen-Europameisterschaften in Birmingham. Die Frankfurterin zeigte einen tollen Wettkampf und war bis zum Ende der Olympiasiegerin Yelena Slesarenko eine nahezu ebenbürtige Gegnerin.

Bis 1,90 Meter übersprang Ariane alle Höhen (Einstiegshöhe 1,75 Meter) im ersten Versuche, erst bei der neuen Besthöhe von 1,93 Meter benötigte sie alle drei Versuche. Damit beendete sie den Wettkampf als Zweite, Siegerin wurde Yelena Slesarenko mit 1,95 Meter.

Sophia Sagonas kam mit 1,84 Meter auf Rang vier. Martin Günther belegte im Männerwettbewerb mit 2,15 Meter Platz sechs.

02. Februar

Ariane Friedrich mit Platz 3 in Arnstadt

Mit 1.92 m stellt Ariane ihre Bestleistung ein und belegt mit Platz 3 beim Hochsprung Meeting mit Musik in Arnstadt eine hervorragende Platzierung.

28. Januar

Korinna Fink gewinnt 400 Meter beim Länderkampf

Korinna Fink hat beim Hallen-Länderkampf in Glasgow die 400 Meter der Frauen gewonnen. In 54,69 Sekunden war Korinna zeitgleich mit der Schwedin Lena Aruhn, doch der Sieg ging an die Frankfurterin. Ariane Friedrich belegte im Hochsprung mit der Saisonbestleistung von 1,88 Meter Rang zwei. In der Endabrechnung reichte es für die Mannschaft des Deutschen Leichtathletik-Verbandes zu Rang drei – punktgleich mit den siegreichen USA und Großbritannien.

28. Januar

Süddeutsche Titel für Heinig, Günther und Gatzka

Die Athleten der LG Eintracht Frankfurt gewannen bei den Süddeutschen Meisterschaften in Sindelfingen drei Titel und zwei Bronzemedaillen.
Zunächst holte Martin Günther am Samstag den Titel im Hochsprung. Der Jugend-Weltmeister von 2003 übersprang 2,17 Meter. Das waren sechs
Zentimeter mehr als der Zweitplatzierten Matthias Franta (USC Mainz). Am Sonntag legten dann Sebastian Gatzka und Katharina Heinig nach. Gatzka war nach überstandener Erkältung der schnellste 400-Meter-Läufer. In 47,62 Sekunden lief er deutlich vor Stefan Kinzy (VfL Sindelfingen/47,96 Sekunden) ins Ziel. Die im ersten Jahr A-Jugendliche Katharina Heinig zeigte über 1500 Meter, dass sie auch die ältere Konkurrenz nicht fürchten muss. Sie hatte das Frauenfeld klar im Griff und gewann in 4:33,39 Minuten die Goldmedaille.

Über 200 Meter gelang Stefan Kuhlee als Sieger seines Zeitlaufes der Sprung auf das Treppchen. In 21,75 Sekunden lief er zu Bronze. Im 60-Meter-Endlauf belegte Stefan Kuhlee in 6,92 Sekunden (6,91 Sekunden im Zwischenlauf) Rang fünf vor Kamghe Gaba, der in 6,97 Sekunden (6,92 Sekunden im Zwischenlauf) Siebter wurde. Nico Bayer holte im Dreisprung mit 15,06 Meter ebenfalls Bronze.

Lisa Hübner lief über 800 Meter bei der weiblichen Jugend B in 2:18,10 Minuten auf Rang vier. Xenia Atschkinadze belegte im Weitsprung der Frauen mit 5,84 Meter Rang sechs, Natascha Schmitt wurde über 3000 Meter der Frauen in 10:22,17 Minuten Siebte.

27. Januar

Jan Felix Knobel holt DM-Titel

Jan Felix Knobel hat es wieder geschafft! Der 18-Jährige holte sich in Frankfurt-Kalbach den Titel eines Deutschen A-Jugendmeisters im Hallen-Siebenkampf. Mit 5510 Punkten sammelte er fast so viele Zähler wie im vergangenen Jahr (5544 Punkte), als er den B-Jugendtitel gewann, dieses Mal mit der schwereren Kugel und den höheren Hürden.

Von Beginn an präsentierte sich Jan Felix in bestechender Form. Über 60 Meter stellte er in 7,34 Sekunden seine Bestzeit ein und reihte sich ganz vorne mit ein. Im Weitsprung katapultierte er sich auf die neue Bestleistung von 7,09 Meter – eine Verbesserung um 14 Zentimeter. Das war die zweitbeste Weite im Teilnehmerfeld. Im ugelstoßen lief es nicht ganz so rund: 15,72 Meter sind ein Meter weniger als Bestleistung, aber immer noch zwei Meter weiter als der zweitbeste Mehrkämpfer an diesem Wochenende. Nach der dritten Disziplin ging Jan Felix Knobel im Siebenkampf erstmals in Führung.

Noch verärgert vom Kugelstoßen, zeigte sich der Deutsche Rekordler im Zehnkampf der B-Jugend im Hochsprung technisch stark verbessert und stellte zunächst mit 1,87 Meter seine Bestleistung ein. Danach blieb die Latte auch bei 1,90 Meter und 1,93 Meter liegen – die zweitbeste Höhe des Tages und deutlicher Ausbau der Führung. Mit dem beruhigenden Vorsprung von 171 Punkten auf Simon Hechler (LA-Team Saar) konnte Felix am Abend des ersten Wettkampftages ins Bett gehen.

Der nächste Morgen begann mit guten 8,24 Sekunden über 60 Meter Hürden. Im Stabhochsprung musste Jan Felix dann noch einmal zittern: Der Leverkusener Marvin Reitze, Zehnter der Junioren-WM 2006 im Stabhochsprung, übersprang 5,30 Meter. Damit nahm Marvin Jan Felix, der 4,20 Meter schaffte, 331 Punkte ab und näherte sich ihm auf 65 Zähler. Doch im abschließenden 1000-Meter-Lauf zeigte Jan Felix einmal mehr seine Kämpferqualitäten. In 2:52,36 Minuten lief er zu Bestzeit und Titel und war über 13 Sekunden schneller als Marvin Reitze. Am Ende siegte Jan Felix mit 5510 Punkten vor Marvin Reitze, der 5311 Punkte holte. Damit gewann Jan Felix Knobel seinen sechsten deutschen Meistertitel im Mehrkampf – eine eindrucksvolle Bilanz, die zeigt, dass er seit der Schülerklasse M14 seinen Jahrgang 1989 und auch den ältern 88er-Jahrgang dominiert.

Rainer Groh, der zweite Starter der LG Eintracht Frankfurt, musste den Siebenkampf der A-Jugend nach zwei Disziplinen verletzungsbedingt aufgeben. Über 60 Meter war Rainer noch 7,35 Sekunden gesprintet, merkte hier aber schon eine alte Verletzung im Hüftbereich wieder. Umso erstaunlicher, dass ihm im Weitsprung mit 7,09 Meter noch eine neue persönliche Bestleistung
gelang. Doch die Verletzung verschlimmerte sich und Rainer musste den Wettkampf beenden.

21. Januar

Jan Felix Knobel überragender Athlet bei den Hessischen Jugend-Hallenmeisterschaften

Sieben Titel, sieben zweite und fünf dritte Plätze sind die Ausbeute der Athleten der LG Eintracht Frankfurt bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der A-Jugend und A-Schüler in Frankfurt-Kalbach. Überragender Athlet war einmal mehr Jan Felix Knobel, der eine Woche vor den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften an gleicher Stelle mit zwei Titeln, einem zweiten und einem dritten Rang überzeugte.

Über 60 Meter Hürden steigerte er sich bei seinem Titelgewinn auf 8,16 Sekunden und ist damit nur noch fünf Hundertstelsekunden von seiner Bestzeit entfernt. Im Kugelstoßen erreichte Jan Felix dagegen mit 16,70 Meter eine neue Bestweite und dominierte den Wettkampf mit mehr als einem Meter Vorsprung. Mario Labisch wurde Dritter mit 15,29 Meter. Mit 6,77 Meter im Weitsprung (zweiter Platz) und 4,40 Meter (Rang drei) im Stabhochsprung zeigte Jan Felix Knobel, dass er für die nationalen Titelkämpfe in einer Woche sehr gut gerüstet ist.

Zwei Titel holte die Neu-Eintrachtlerin Xenia Atschkinadze. In ihrer Spezialdisziplin Weitsprung war sie mit 6,06 Meter nicht zu schlagen. Aber auch über 60 Meter darf sie sich seit ihren 7,73 Sekunden im Finale hessische Jugendmeisterin nennen. Einen weiteren Titel in ihrer Sammlung hat auch Katharina Heinig. Über 1500 Meter war die Odenwälderin im Trikot der LG Eintracht Frankfurt in 4:33,24 Minuten nicht zu schlagen. Einen Tag später lief Katharina über 800 Meter in 2:16,29 Minuten auf Rang vier, Lisa Hübner wurde in 2:16,95 Minuten Fünfte.

Der Hochsprungsieg bei der männlichen Jugend A war eine sichere Sache für Tristan Borchert. Mit 1,96 sprang er am höchsten im Feld. Bei den Schülern gab es einen Titel für die LG Eintracht Frankfurt. Den holte Steffen Bonnmann über 300 Meter der M15 in 38,87 Sekunden vor Max Mitzschke (41,09 Sekunden). Im Weitsprung wurde Steffen Zweiter mit exakt 6 Metern, über 60 Meter Hürden sprintete er in 8,71 Sekunden auf Rang drei.

Weitere zweite Plätze holten Aron Schreiner (M14) im Weitsprung mit 5,84 Meter und Yannik Stenzel über 3000 Meter (9:56,44 Minuten/M15). Über 300 Meter der Schülerinnen W 15 gingen die Plätze zwei bis vier an LG Eintracht Frankfurt-Athletinnen: Carina Haase lief in 41,73 Sekunden auf Platz zwei, dann folgten Clarissa Gocke (42,28 Sekunden) und Tara Smirny (42,62 Sekunden). Gemeinsam mit Julia Scheu belegten die Mädchen in der 4 x 100 Meter Staffel der Schülerinnen Rang zwei in 51,70 Sekunden hinter dem TuS Eintracht Wiesbaden (50,68 Sekunden). Lena Christ wurde über die 60 Meter Hürden Dritte (9,56 Sekunden/W14).

20. Januar

Kathrin Klaas steigt mit 67 Meter ein

Bei den erstmals für alle Altersklassen ab der B-Jugend ausgetragenen Hessischen Winterwurfmeisterschaften im neuen Wurfhaus in Frankfurt-Niederrad zeigten die Athleten der LG Eintracht Frankfurt, dass sie auch im Winter eine gute Form anbieten – wenn sie denn Wettkämpfe haben. Die Europameisterschafts-Sechste Kathrin Klaas war den Hammer auf 67,08 Meter und gewann damit den Wettbewerb vor Andrea Bunjes, die auf 61,46 Meter kam. Rang drei ging an Rachel Akers (53,54 Meter) vor Kristin Steinert (50,91 Meter) und Katrin Falter (49,97 Meter).

Im Diskuswerfen der Männer musste sich Heinrich Seitz Joachim Bremser (TV Bad Schwalbach/49,83 Meter) um zehn Zentimeter geschlagen geben. Christopher Labisch wurde mit 44,49 Meter Dritter. Richard Seitz landete bei der A-Jugend hinter Daniel Giesche (TSV Twiste/48,44 Meter) mit 44,07 Meter auf Platz zwei. Den Wettkampf der männlichen Jugend B gewann Mario Labisch mit 49,81 Meter. Bei den Frauen belegte Alexandra Göbel in ihrem ersten Wettkampf im Trikot der LG Eintracht Frankfurt mit 44,68 Meter Rang vier. Franziska Kochen wurde mit 38,14 Meter Fünfte.

Nicola Herrlitz heißt die neue hessische A-Jugendmeisterin im Speerwerfen. Mit 37,06 Meter konnte sie ihre Konkurrenz im Zaum halten. Einen Zentimeter weiter warf Sandra Weckmüller und gewann den Titel bei der B-Jugend, Kerstin Schall landete mit 30,86 Meter auf Rang drei. Christiane Wend wurde Dritte im Diskuswerfen mit 32,60 Meter.

14. Januar

Zehn Titel bei den Hessischen Meisterschaften

Mit insgesamt zehn Titeln und zehn Silbermedaillen kehrten die Leichathleten der LG Eintracht Frankfurt von den Hessischen Hallenmeisterschaften der Aktiven und B-Jugend in Hanau zurück. Besonders die Neuzugänge präsentierten sich im neuen Trikot als Titelsammler.

Bei den Frauen lieferte Katharina Heinig eine beeindruckende Vorstellung ab. Seit wenigen Tagen der A-Jugendklasse angehörend ließ die Odenwälderin in 9:44,37 Minuten über 3000 Meter ihren Gegnerinnen keine Chance und lief zu einem souveränen Sieg. Korinna Fink steigerte über 200 Meter ihre Saisonbestzeit um eine Zehntelsekunde auf 24,31 Sekunden und gewann damit deutlich vor Beatrice Marscheck (LAZ Gießen). Am Vortag hatte Marscheck noch die 60 Meter in 7,61 Sekunden knapp vor Korinna Fink (7,64 Sekunden) für sich entschieden.

Tina Klein gewann bei ihrem Einstand für die LG Eintracht Frankfurt über 60 Meter Hürden gleich ihren ersten hessichen Titel. In 8,53 Sekunden war das eine klare Angelegenheit, nachdem sie im Vorlauf schon 8,51 Sekunden gesprintet war. Über 60 Meter lief Tina im Vorlauf 7,84 Sekunden, im Endlauf wurde sie Sechste (7,89 Sekunden). Ariane Friedrich gewann mit sehr guten 1,87 Meter den Hochsprungtitel vor Sophia Sagonas (1,81 Meter). Zwei weitere zweite Plätze holten Inga Falter im Kugelstoßen (13,29 Meter) und die Jugendliche Xenia Atschkinadze, die im Weitsprung auf 6,04 Meter flog und nur um einen Zentimeter am Frauen-Titel vorbeischrammte.

Bei den Männern gewann Neuzugang Martin Günther den Hochsprungtitel mit 2,14 Meter. Nico Bayer siegte im Dreisprung mit 15,36 Meter. Stefan Kuhlee musste sich über 60 Meter in 6,92 Sekunden nur dem deutschen Jugendmeister Nils Müller (TSV Friedberg-Fauerbach/6,83 Sekunden) beugen. Auch über 200 Meter hatte Müller die Nase vor Stefan Kuhlee vorn. 21,66 zu 21,91 Sekunden lautete hier das Ergebnis.

Sehr gute Ergebnisse verzeichneten die beiden jugendlichen Mehrkämpfer, die bereits Ende Januar in Frankfurt-Kalbach ihre Deutschen Hallenmeisterschaften im Mehrkampf haben. Rainer Groh steigerte seine Bestleistung im Weitsprung um 15 Zentimeter und brachte gleichzeitig seinen ersten Sieben-Meter-Sprung in die Grube. Mit 7,03 Meter wurde er bei den Männern Zweiter. Jan Felix Knobel übersprang im Stabhochsprung 4,50 Meter und wurde Vierter im Männerwettbewerb.

Zwei Titel holten jeweils die B-Jugendlichen Sprinter und die Kugelstoßer. Zunächst siegte Aaron Heid zeitgleich mit Philipp Kleemann (SG Johanndesberg) in 23,21 Sekunden über 200 Meter. Marc-John Dombrowski wurde über 400 Meter in schnellen 50,84 Sekunden Zweiter. Dann holten sie gemeinsam mit Dominik Bleser und Steffen Bonnmann in hervorragenden 1:33,65 Minuten die Goldmedaille in der 4 x 200-Meter-Staffel.

Im Kugelstoßen dominierte Mario Labisch mit 16,39 Meter die Konkurrenz nach Belieben und siegte mit mehr als einem Meter Vorsprung. Sandra Weckmüller gewann bei den jungen Damen mit 11,85 Meter ebenfalls sehr deutlich. Lisa Hübner lief über 1500 Meter in 4:55,89 Minuten zu Silber. Über 800 Meter war ihre Zeit noch stärker: in 2:17,02 Minuten reichte es in einem schnellen Rennen zu Rang fünf. Die Staffel der weiblichen Jugend B trat ausschließlich mit Mädchen des Jahrgangs 1992 an und ist somit noch komplett in der Schülerklasse startberechtigt. In 1:46,03 Minuten liefen Julia Scheu, Clarissa Gocke, Carina Haase und Tara Smirny zu Rang zwei.

07. Januar

Start der Hallensaison

Mit dem Hallensportfest der LG Eintracht Frankfurt in Frankfurt-Kalbach begann am Sonntag die Hallensaison der Leichtathleten. Die überragenden Leistungen aus Sicht der LG Eintracht Frankfurt zeigten dabei Kamghe Gaba über 60 Meter, Korinna Fink über 60 und 200 Meter sowie Jan Felix Knobel über 60 Meter Hürden.

400-Meter-Läufer Kamghe Gaba sprintete über die kurze 60-Meter-Strecke 6,87 Sekunden und verwies den Deutschen Jugendmeister Nils Müller (Friedberg-Fauerbach) auf den zweiten Platz. Auch Korinna Fink testete so früh in der Saison über die kurzen Strecken. Über 200 Meter war sie in 24,41 Sekunden die Schnellste an diesem Tag. Über 60 Meter lief Korinna in 7,66 Sekunden auf Rang vier, im Vorlauf war sie 7,64 Sekunden gesprintet.

Jan Felix Knobel zeigte sich über 60 Meter Hürden bei der A-Jugend bereits gut in Form. In 8,35 Sekunden gewann er das Rennen souverän und blieb gleichzeitig nur um eine Zehntelsekunde unter seiner Bestzeit. Rainer Groh belegte in 8,87 Sekunden Rang drei. Im Kugelstoßen brillierte Jan Felix mit einer Steigerung auf 16,37 Meter. Sein Augenmerk liegt auf den Deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften Ende Januar in Frankfurt-Kalbach.

Das Kugelstoßen der Frauen gewann Inga Falter deutlich mit 13,73 Meter und kam damit schon fast an ihre Freiluftbestleistung 2006 heran. Natascha Schmitt wurde über 800 Meter in 2:28,08 Minuten Dritte. Ihr Vereinskamerad Nabil El-Moussaoui belegte über 1000 Meter der männlichen Jugend A in 2:41,60 Minuten Rang zwei. Xenia Atschkinadze belegte bei ihrem ersten Start im Eintracht-Trikot in 7,86 Sekunden Rang vier über 60 Meter.

06. Januar

Die Ergebnisse des 24. Hallensportfestes.

04. Januar

Heidler und Behrenbruch Vierte bei Wahl

Betty Heidler und Pascal Behrenbruch belegen beide bei der Wahl zu den "Leichtathleten des Jahres" 2006 Rang vier. Die Leser der Fachzeitschrift "leichtathletik" und des Internetportals "leichtathletik.de" stimmten ab und votierten für die Marathon-Europameisterin Ulrike Maisch (1. LAV Rostock/36,7 Prozent) und Jan Fitschen (TV Wattenscheid/47,5 Prozent), den Europameister über 10.000 Meter, als "Leichtathleten des Jahres" 2006.

Bei den Damen liegt Speer-Europameisterin Steffi Nerius mit 27,7 Prozent auf Rang zwei, gefolgt von Hürdensprinterin Kirsten Bolm (15,0 Prozent). Betty Heidler ist mit 9,3 Prozent Vierte vor Diskuswerferin Franka Dietzsch (6,1 Prozent) und Siebenkämpferin Lilli Schwarzkopf (4,4 Prozent).

Bei den Herren schaffte Kugel-Europameister Ralf Bartels (23,8 Prozent) den Sprung auf Platz zwei. André Niklaus, Hallen-Weltmeister im Siebenkampf, ist Dritter (10,6 Prozent) vor Pascal Behrenbruch mit 4,8 Prozent. Dahinter liegen Hürdensprinter Thomas Blaschek (3,7 Prozent) und Tim Lobinger (3,5 Prozent).

01. Januar

Die LG Eintracht Frankfurt bekommt „Zuwachs“!

Ab dem 1. Januar 2007 wird der TSV Bonames der sechste Stammverein der LGEF sein. Auf diesem Wege möchten wir den TSV Bonames herzlich in der LGEF willkommen heißen.

Der TSV Bonames leistet schon seit mehreren Jahren eine hervorragende Schülerarbeit.. Um den jungen Athleten auch eine Perspektive im Leistungssport zu geben, bot sich der Beitritt zur LGEF an, ohne dass die Athleten des TSV Bonames den Verein wechseln müssen. Auch für die LGEF eröffnet sich dadurch die Möglichkeit im Norden von Frankfurt eine weitere Gruppe im Schülerbereich zu etablieren

Die „alten“ LGEF-Vereine freuen sich auf eine konstruktive und gute Zusammenarbeit um die Trainingsgruppe von Trainerin Melanie Zecha und Ihre Vereinskollegen.

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